„Wir fahrn, fahrn, fahrn, auf der Autobahn“ (Kraftwerk)

25 April, 2012 (12:43) | | beautiful people, netz@uge.nblick | Kommentieren

Ich traf mich selbst auf einer Autobahn
Mit vielen, die dort fuhren oder standen.
Es kam mir ein Stück Lebenszeit abhanden,
So zwischen Stau und Rasen, diesem Wahn,

Am zügigsten in einem Sarg zu landen.
Nie kam ich dort, wohin ich wollte, an.
Doch fahren, das ist alles, was ich kann:
Den Rest ritt ich mit viel Elan zu Schanden.

Man mag sich drehen oder einfach wenden,
Die Schlange hat ein Schicksal: Es heißt Schlängeln.
Muss, wo ein Anfang ist, nicht alles enden?

Ich will, ich muss es wissen, also drängeln:
Das Steuer fasse ich mit feuchten Händen;
Doch davor steht die Wut, der Hass, das Quengeln.

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 25 April, 2012 (12:43) | Autor: Walther | Rubrik: beautiful people, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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