Winter am Strom

10 Januar, 2011 (17:43) | | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Man sieht – am Ufer stehend – Schollen treiben,
Verkanten und verschachteln sich zum Wall aus Eis.
Es bäumen sich die Wasser auf Geheiß
Des Winters! Fische werden sie entleiben:

Da stürzt, inmitten flatternden Geschreis,
Die Möwe“ sie wird nicht die letzte bleiben “
In Wasserlücken zwischen Brucheisscheiben.
Sie zucken in die Adern jenes Breis,

Den dort der Brecher stampfend hinterlässt,
Wenn er – sich durch die Schollenberge zwängend “
Für Schiffe eine freie Rinne presst:

Nicht nur die Möwen krächzen laut und drängend.
Man steht im Schneesturm, an den Schuhn durchnässt
Und Kälterotz aus seiner Nase hängend.

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 10 Januar, 2011 (17:43) | Autor: Walther | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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