Wellenzittern

16 Dezember, 2009 (23:25) | | suppenküche | (1) Kommentar

WellenzitternDer alte Jäger tritt geräuschlos mit dem Fischspeer heran. Die Jungen blicken gespannt in das Wasserloch, wo der Biber zum Atmen auftauchen muss. Sie verharren in der Stille und warten, aber dann beginnen sie zu frieren.
Mit einmal sticht der Jäger ins Eisloch mit dem Speer: Wildes Plätschern, ein Sprühregen von Tropfen – schon liegt ein Biber auf dem Eis.
Die Jungen stottern, dass sie das Tier gar nicht haben kommen sehen. Der Jäger lächelt. „Es hält auch nur die Nasenlöcher heraus. Das Wasser bewegt sich etwas, das ist alles.“
Der Jäger stellt sich wieder bereit, und diesmal sehen die Jungen kleine Wellen über die Wasserfläche laufen.

Kathrin Drescher AutorenBio:

Beitrag vom: 16 Dezember, 2009 (23:25) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: suppenküche | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar
Kommentare



Andreas schrieb:

Ein leises Pfeifen ruft die Jäger zusammen. Auch die anderen haben Erfolg gehabt. Sechs Tiere hat der Bau ergeben, zwei voll ausgewachsene und vier kleinere, alle mit prachtvollen, wolligen Winterfellen. Die Beute wrd zum Ufer getragen und dort aufgestapelt.

Kommentiert am 18. Dezember 2009 um 10:34



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