weder noch wolf

4 Dezember, 2010 (05:19) | | terrere est humanum? | Kommentieren

denn der mensch ist dem
vöglein ein wolf,
und die schäflein zählt
er aus in ihr trock’nes.

das ist der katze kern:
der schwarze peter
liegt beim wolf,
dem weder noch widrig.

denn der wolf ist dem
menschlein das wort,
ein entkommen,
dem ankomm“ bekömmlich.

das ist dem wolfe fern,
drei wörtlein im nest,
stroh(feuer) der heimat, die
nannten wir liebe.

denn der vogel ist dem
wolferl das kätzchen
im kampf, auf dem baume,
und flügelt so flirr.

das ist der wolf im
stumm gebellten wort,
ein vogel am ast,
kätzchen der wörtliche grund.

video.poem

(für die sprachforscherin lilly, psychoanalytisch (@ g.day + 10 years))

Jörg Meyer (oegyr) AutorenBio:

Beitrag vom: 4 Dezember, 2010 (05:19) | Autor: Jörg Meyer (oegyr) | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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