Sprottensuppe

28 November, 2009 (23:40) | | suppenküche | Kommentieren

FischsuppeDer Mittag ist herangerückt, die Jungen machen sich daran, eine Fischsuppe zu kochen. Sie gießen Wasser in einen Topf, hängen ihn über dem Feuer auf und werfen etwas Lauch, Würzblätter und -körner ins Wasser, als nächstes die kleinen Fische. Dann warten sie, bis die Sprotten völlig zerkocht sind und seihen die Suppe durch ein Tuch. Die unzerkochten Fischstücken werfen sie den Hunden hin und hängen die Brühe wieder übers Feuer. In dieser Brühe kochen sie jetzt die größeren Fische. Dann wird erneut alles durchgeseiht. Anschließend kochen sie die Köpfe und Schwänze der größten Fische und seihen noch einmal das Ganze durch. Endlich geben sie ein paar essbare mehlige Knollen in die Suppe, und als die gar sind, schütten sie auch die im klaren Wasser ausgespülten Stücken der größten Fische hinzu. Der Rogen und die Leber kommen als letztes in den Topf. Zum Schluss lassen sie aber die Suppe nicht mehr so lange kochen. Dreimal kochen sie alles auf und nehmen dann den Topf vom Feuer. Zugedeckt muss die Suppe noch eine Zeit lang ziehen. Aber dann ist sie fertig.

©Text & Bild: Kathrin Drescher

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Beitrag vom: 28 November, 2009 (23:40) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: suppenküche | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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