Sonettplejadennebel

18 Februar, 2015 (18:09) | | labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | Kommentieren

Im Sternenhimmel hört man Bässe wummern.
Man sieht Gott Thor bis an die strammen Waden
Versinken in den Nebeln der Plejaden.
Er lächelt, lässt die müde Sonne schlummern.

Die Galaxien tanzen wild und schütteln
Die Arme hin und her. Den Fingerkuppen
Entströmen strahlend Perseidenschnuppen.
Durch Weltallsphären geht ein raues Rütteln.

Gott Thor ruft zischend „Schschsch!“ und danach „Ruhe!“
Denn alle Welt will doch noch etwas schlafen.
Er beugt sich in den Nebel, bindet Schuhe.

Am Himmel wimmelt es vor lauter Schafen.
Der Schlafmond steigt aus seiner schwarzen Truhe.
Gott Thor bleibt cool und schmunzelt, statt zu strafen.

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Beitrag vom: 18 Februar, 2015 (18:09) | Autor: Walther | Rubrik: labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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