Sonette Morgentoilette

6 März, 2012 (13:09) | | netz@uge.nblick, zahlenfolge.n@tur.net | Kommentieren

Man muss was glauben, glaubt man gerne früh
Am Tag, wenn sich die Sonne zeigt. Der Zeiger
Des Weckers peilt die Acht an, als ein Geiger
Den Ton des Morgens sucht und findet. Brüh

Den Kaffee auf, sagt jetzt die Küche. Müh
Dich in das Bad und richte Dich, beeile
Und bringe Dich in Form, die nächste Meile,
Die Dich ans Ende bringt, beginnt. Komm, blüh,

Du Schlüsselblume, sagst Du selbst, der Winter
Da draußen hat sich grad erledigt, Leben
Kommt auf die Tagesordnung, und dahinter

Die schlechten Plätze sind bereits vergeben.
Du reibst die Augen, und ein kleiner Splitter
Vom Balken dort schlägt Dir ein Blitzgewitter.

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Beitrag vom: 6 März, 2012 (13:09) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick, zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren
Kommentare



Nico Fuchs schrieb:

Um 4 vor 8 am Morgen.
Schon wieder.
Lidlich. Milch vom Brutto, haltbar bis April, April und gekühlt aus dem Keller, plumpste in die Tasse.
Aber diesmal war ich schlau und tauschte Kaffee/Milch – Milch/Kaffee vorher aus. Bugsierte sie ins Klo,
wo ich sowieso noch hin und »musste« und steckte den jetzt leeren Karton in den gelben Sack.
Meine Güte, dachte ich. » Nimmste halt die nächste Tüte http://tetrapack.kulturserver.de «
Und statt satt zu sein, habe ich die Spülung gezogen und war froh gewesen, dass diese nicht klumpte.
Ich nehme zwei Stück Milch, klingt in meinen Ohren nämlich widernatürlich.
Wie die Qualität der »weißen« Ware.
Schön beginnt ein neuer Tag!

– – Erinnre mich – –
Pladautsch. Die Milch fiel zweimal runter.
Statt einen Müden munter zu machen, lief sie lieber unter den Kühlschrank drunter.
Vielen Dank!
Mir war weniger zum Lachen.
Pfützig lag sie vor mir, weiß ich noch genau. Dachte mir »White Satin«,
der Tage-bau ist grau und mir erging es besser, wie man’s lesen kann.
Dann ein paar Flocken in die Schale, den mit Milch getränkten Abwaschlappen drüber
ausgewrungen und das Ganze mit einem gekonnten Würgen hinunter gezwungen.
Schön beginnt ein neuer Tag!

Kommentiert am 12. März 2012 um 13:41



müslifan schrieb:

Als ich heute früh ein Schüsselchen – voll mit warmer Milch, Haferflocken und einem zerlassenen Butterklecks – leerte, begann ich, zufrieden und satt, munter mein Tagwerk. Die Welt erschien mir ganz erfüllt von einer vernünftigen Ordnung.

Doch ich sehe, es kann auch anders sein.

kathrin

Kommentiert am 13. März 2012 um 10:43



Werner Theis schrieb:

hi nico, der morgen kann es in sich haben – oder außer sich. :-) w.
lb. müslifan, die möglichkeit, dass unmögliches geschieht, wurde schon immer unterschätzt. manch einen hat die nuss im müsli schon einen zahn gekosten. vorteil: auf diesen kann nicht mehr gefühlt werden. ;-) w.

Kommentiert am 17. März 2012 um 18:16



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