Schweigende Träume

15 Dezember, 2009 (22:06) | | goldener schnitt | (3) Kommentare

Hellglitzernd zerspringt der Fluss an den Felsen,
gleißend zerschneidet sein glänzendes Band,
baumgrün gesäumt, den Staub der Steppe.
Die Feder des Falken sinkt langsam zur Erde.

Kristallklar ertönt das Lied einer Liebe,
zärtliche Weisen, geborgen im Wind,
steigen hinab zum Grün der Gärten.
Die Nachtigall hütet die Lieder der Nächte.

So weint meine Seele schweigende Träume,
dunkle Gefieder bedecken ihr Haupt.
Windlieder zart zerrinnen leise
im Dunkel der Nächte zum Staub meiner Tage.

Elvira Surrmann AutorenBio:

Beitrag vom: 15 Dezember, 2009 (22:06) | Autor: Elvira Surrmann | Rubrik: goldener schnitt | Beitrag drucken Beitrag drucken | (3) Kommentare
Kommentare



Kathrin Drescher schrieb:

Ein schönes Gedicht, wie auch das vom „Jenissei“. Gibt es noch mehr davon? :)

Kommentiert am 16. Dezember 2009 um 22:48



Kasper Grimm schrieb:

wundersam poetische Bilder: sie funktionieren trotz heikler Wörter wie: weinen, Seele etc.

Kommentiert am 18. Dezember 2009 um 9:18



Surrmann schrieb:

Liebe Kathrin, lieber Kasper, danke für eure Kommentare. Ja, ich habe weitere unreife Texte, sie brauchen noch ein wenig Zeit. Und ich habe jede Menge heikler Wörter – falls es das überhaupt gibt. Ich hoffe, ihr habt ein paar weniger Frostgrade als wir hier in Berlin! Schönes Wochenende! Elvira

Kommentiert am 19. Dezember 2009 um 17:30



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