Poetizität

17 Oktober, 2010 (10:32) | | tage-bau | Kommentieren

„Auf einmal die Einsicht, dass es sich in Kunst auch immer um Sehnsucht handelt,
handeln muss! Dass Sehnsucht, wo sie fehlt, die Kunst nicht ist.“ (oegyr)

„Göttliche Traurigkeit“ kommt mir da in den Sinn, eine „Sehnsucht“,
die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.
Denn „Im Anfang war die Symbiose.“

Doch was ist mit Schönheit?
Kennt die Postmoderne wie noch die Antike das Geheimnis der Proportion?

Vielleicht als Sehnsucht ihren Ausdruck
im Spiel der „abweichenden“ Metaphern findet,
erweckt sie zumindest die Faszination der Anderen.

Denn wir wissen nicht, „… wie man die Liebe macht.“ (zürn)

Wenn aber Sehnsucht auf die Proportionen eines Könners trifft,
vollendet sich ein Werk in Schönheit, die Viele berührt.

Es wohnt Magie darin.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ (hesse)

***
Jwd sagt sich:

„ich wandere in der worte welt
sitze an den sätzen des alltags
vergebens
als punkt zählt poesie“

Kathrin Drescher AutorenBio:

Beitrag vom: 17 Oktober, 2010 (10:32) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren
Kommentare



adminxx1 schrieb:

Danke noch für die Stimmen aus dem Off: zu „Liebe“ ruft aus „Anagramme“: Unica Zürn, zu „Zauber“ aus „Stufen“: Hermann Hesse.

Kommentiert am 17. Oktober 2010 um 13:30



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