Meine Welt in meiner Hand

29 August, 2014 (18:27) | | labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | (2) Kommentare

Die Tage sind wie kleine feine Lichter:
Am Morgen knippst sie jemand an und abends
Knippst sie ein anderer ganz einfach aus.
Ich halte meine Welt in meiner Hand,

Bewundere sie jeden Tag aufs Neue.
Die Nacht hüllt alles ein, als müsste sie
Verbergen, was am Tag geschah, als wäre
Ein sanftes Ruhekissen angebracht.

Die Tage sind mal dunkler und mal heller:
Ich fühle, wie die Kriege Nadeln setzen,
Und spüre, wie der Sturm die Meere peitscht.

Ich sehe, dass nichts gut ist, wie es ist,
Doch sie muss weiterdrehen, meine Welt,
Damit ein Tag zum Licht der Erde werde.

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 29 August, 2014 (18:27) | Autor: Walther | Rubrik: labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare
Kommentare



Jörg Meyer (oegyr) schrieb:

Ich sehe, dass es gut ist, wie es ist, Sonett für und gegen den Alltag der lyrischen Wahrnehmung.

Kommentiert am 19. September 2014 um 0:28



Walther schrieb:

das ist schön, dich zu lesen. ich hatte schon die angst, daß der tage-bau endgültig verwaist.

Kommentiert am 20. September 2014 um 15:50



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