Man sieht die Krähen fliehn

29 Juli, 2011 (20:58) | | terra/adern/fluss.linien, zugvögel/wind.bahnen | (4) Kommentare

Man sieht die Krähen fliehn in großen Schwärmen.
Es bersten Himmel und der Horizont.
Die Vögel reiten Böen so gekonnt,
Ein Fauchen übertönt ihr schrilles Lärmen.

Die Häuser wirken schwarz und unbewohnt.
Es rührt die blanke Angst in den Gedärmen.
Schon will die feste Kleidung nicht mehr wärmen,
Ein Blitz hat hell erleuchtet und verschont.

Die Wetter wollen wüten, wollen tanzen,
Ihr wildes Toben macht die Wolken auf.
Der Donner schüttelt durch, die sich verschanzen,

Ein Unheil nimmt sie mit in seinem Lauf.
Die Sicherheit, ein Trugbild nur aus Träumen,
Ersäuft, wenn Wassermassen talwärts schäumen.

für Ramona und Niko

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 29 Juli, 2011 (20:58) | Autor: Walther | Rubrik: terra/adern/fluss.linien, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare
Kommentare



Ramona Linke schrieb:

„Ein Fauchen übertönt ihr schrilles Lärmen.“

… ein Faun tritt aus dem Unterholz mit geblähten Nüstern, bäumt sich auf und zückt den Skizzenblock …

;o)

Ramona

Kommentiert am 31. Juli 2011 um 14:05



Werner Theis schrieb:

dort am zaun da steht ein faun – wollte grade äpfel klaun – sah die jungfrau klaut stattdessen – die ist gerne aufgesessen – diese maid hat äpfel auch – trägt sie frei über dem bauch – reiten reiten reiten reiten – tun die beiden herrschaftszeiten

Kommentiert am 1. August 2011 um 19:50



Ramona schrieb:

;o)

Kommentiert am 3. August 2011 um 16:56



Werner Theis schrieb:

:D

Kommentiert am 4. August 2011 um 12:15



Einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben:





Idee: Enno E. Peter & Sabrina Ortmann

WordPress | Basis Theme: Andreas Viklund & webhosting sources | modified by TyrakusCMS