Ich gebe Laut

21 Juli, 2011 (21:33) | | alptraum/ego.wunde, lug & trug, zugvögel/wind.bahnen | (11) Kommentare

Ich gebe Laut vom großen Wunderwort,
Wo doch am Straßenrand der Schnitter wartet.
Der Bux ist schon zu Wildgestrüpp entartet.
Der Rote Milan übt den Hasenmord.

Mein Atem streicht die leere Stundentafel,
Der letzte Hoffnungstraum kommt aufs Schafott.
Vom Blasorchester bleibt noch das Fagott.
Die große Absicht war nichts als Geschwafel.

Du zeigst mir wenigstens ein kleines Lächeln,
Das diesen Übergang mit Glanz versieht.
Da will ein leiser Hauch mich zart umfächeln,

Will kühlen, was alsbald ins Licht entflieht.
Ich wollte jetzt die rechte Saite schlagen,
Die eine Antwort hat auf alle Fragen.

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 21 Juli, 2011 (21:33) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, lug & trug, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | (11) Kommentare
Kommentare



ögyr schrieb:

das sind laute, die mir nicht nur gefallen, auch fallen in die leere des herzens, wo für solche steht ein gefäß, in dem die tropfen solcher worte wiederhallen. chapeau!

Kommentiert am 24. Juli 2011 um 13:49



Nico Fuchs schrieb:

dem schließe ich mich an, weil ich nicht viel .. mehr .. hinzufügen kann.

Kommentiert am 24. Juli 2011 um 16:56



Werner Theis schrieb:

hallo ögyr & niko, was soll man das sagen außer: danke! schön wär’s, wenn die wenigen, die blieben, dann auch weiterspinnen würden … gruß w.

Kommentiert am 26. Juli 2011 um 18:35



Nico Fuchs schrieb:

ok
Kommentarkorrektur
– nur von wegen weiterspinnen –
„hallo ögyr & nico, was soll man da sagen außer“
… gruß n.

Kommentiert am 27. Juli 2011 um 8:07



Werner Theis schrieb:

ihr solltet weiterspinnen, nicht ich. :-)

Kommentiert am 27. Juli 2011 um 12:26



Nico Fuchs schrieb:

jjjuuttt

Herr Reim trat ein/zwei Schritte vor und verlor den Halt.
Ist wahr/war alt, der Ofen aus und das Be.Zimmer kalt.

»Reim, mein Name.«
»Fein, dass Sie Zeit gefunden, Minuten, Sekunden und Stunden.
Und das mit wunden Ge-/wir wollen uns be/-danken?/!«

Kommentiert am 27. Juli 2011 um 18:35



Werner Theis schrieb:

schön, so schön schön, dass ich mich dran gewöhn.

Kommentiert am 27. Juli 2011 um 20:06



Nico Fuchs schrieb:

man kann sich auch an den grauen star gewöhnen
weiß nach langer zeit nicht mehr
wie es war
klar zu sehen

(kann aber nicht jeder der lesen kann verstehen)

aber es gibt die möglichkeit einer künstlichen linse
die wieder für die nötige schärfe sorgt
– doch wer wird operieren –

seh´ichschwarz

Kommentiert am 29. Juli 2011 um 8:28



Werner Theis schrieb:

heute würden viele gerne schwarzsehen – aber die gez läßt immer wieder licht ins dunkel

Kommentiert am 31. Juli 2011 um 12:48



Nico Fuchs schrieb:

Lasst uns alle TV gucken
, auch wenn uns die Lider zucken
. Schnelle Bilder wilder Farben
. Laut und schrill
, ich will das sehen
. Kannst du´s hören
? Das verstehen ?
No
wenn ich den ton leise drehe
und beim bügeln nicht so genau hinsehe
ist´s gar nicht so schlecht
Jo

so is scho recht

Kommentiert am 2. August 2011 um 12:11



Werner Theis schrieb:

sich dumm glotzen oder webben – was ist der unterschied – abschied vom hirn – abschied vom ge.wissen

Kommentiert am 4. August 2011 um 12:17



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