hochsommer am südpol

23 Januar, 2011 (00:43) | | goldener schnitt | (1) Kommentar

derzeit minus neun]und[zwanzig grad,
schweigt nah am pol der sommer, eis nicht schmelzend.
die gegensätze ziehen sich warm an.
sein pelz ist nicht des pudels kern, sein mantel

die nach außen kehre – südens rat:
du bist nicht nackt, wenn du, im schnee dich wälzend,
durchschwimmst das eis, das feste, das verrann,
als du es flü[cht/ss]ig machtest deinem wandel.

vierundfünfzig grad, neun][zehn minuten,
und sieben davon nach der zehn an länge:
dort ist der platz, an dem ich meine ruten

bündele mit eng gebund’nen stricken,
die ziehen mich nachhaus, wohin ich dränge
die zeit, die grade und das mich verrücken.

Jörg Meyer (oegyr) AutorenBio:

Beitrag vom: 23 Januar, 2011 (00:43) | Autor: Jörg Meyer (oegyr) | Rubrik: goldener schnitt | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar
Kommentare



Werner Theis schrieb:

Hallo, danke für deinen eiskalten post – ich dachte schon, ich bleibe hier für mich. :)

Kommentiert am 23. Januar 2011 um 19:14



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