geht der tod spazieren

18 Februar, 2013 (12:04) | | ego.t/error.welt, terra/adern/fluss.linien | Kommentieren

am grauen winterhimmel hängen schwere nebel //
der blick traut seinen augen kaum und ruht sich aus /
der schale rauch steht über dem kamin // das haus
verschließt nicht nur das fenster / hinter dessen hebel
die rechte hand liegt / unentschlossen wie der tag /
der sich nicht fortbewegen will / der weiter brütet /
als auf der straße menschen schleichen / wohl behütet /
wie dunkle schemen rasch verschatten / und ich frag //
wer denn im halben licht noch hoffen darf auf morgen //
es säumen krähen kahle hecken voller sorgen //
die wege tragen hart am nassen harsch und knirschen /
wenn doch ein fuss sie einsam tritt // die katzen pirschen //
die hunde ziehn den schwanz ein und verbellen ihren
verwehten schleieratem // geht der tod spazieren //

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 18 Februar, 2013 (12:04) | Autor: Walther | Rubrik: ego.t/error.welt, terra/adern/fluss.linien | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben:





Idee: Enno E. Peter & Sabrina Ortmann

WordPress | Basis Theme: Andreas Viklund & webhosting sources | modified by TyrakusCMS