Die Ewigkeit der Fragen

26 Oktober, 2010 (18:51) | | goldener schnitt | Kommentieren

Du stellst die Frage nach dem Sinn, ganz nonchalant,
Und ich, ich atme tief und hör die Lungenflügel rasseln.
Ich zähl im Dämmerlicht nach Erbsen Kellerasseln
Und denke an das Ende letztlich en passant.

Zum Angst im Atem hyperventilierend Drosseln
Ersinn ich mir aus Lachen einen Paravent.
Ich exklamiere: Merde alors! und Très charmant!
Danach verlier ich mich im falsche Gründe Bosseln,

Weil nichts so ist, wie’s scheint, wie man’s auch immer dreht:
Es steht nichts still. Es endet nichts. Es dehnt sich weiter.
Und wenn sich alles ganz verdunkelt, übersteht

Die Frage auch den letzten Atemzug: Bleib‘ heiter,
So sage ich zu Dir, wenn’s nicht mehr weitergeht,
Werf ich zum Regenbogen eine Rettungsleiter!

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 26 Oktober, 2010 (18:51) | Autor: Walther | Rubrik: goldener schnitt | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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