Das flüstern ist ein leises

18 August, 2013 (14:12) | | terrere est humanum? | Kommentieren

Das flüstern ist ein leises / der ton klingt wie aus stahl
& jenseits des geleises / hat niemand eine wahl
ich spreche ein versprechen / doch klug ists sicher nicht
die heilung der gebrechen / ist nirgends mehr in sicht

Denn um uns fallen bomben / die städte sind im krieg
das sein in katakomben / ein unglück wird nicht sieg
weil man es dazu betet / ein schrei ist manchmal stumm
Denn wenn die sprache tötet / kommt alles darin um

Du stehst dort auf dem hügel / & schaust ins tal das brennt
ach wüchsen uns nur flügel / gebein das schneller rennt
& blühten unsre gärten / wie einst in unsrer jugend
ach heilten die versehrten / & sprösse neue tugend

Doch bei uns lebt das morden / & tod & schmerz & hass
im süden wie im norden / auf rachsucht ist verlass

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 18 August, 2013 (14:12) | Autor: Walther | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren
Kommentare



Nico Fuchs schrieb:

Ein Gewehr
tötet den Feind!
Sehr vernünftig,
wie uns scheint.
Trifft ihn mitten
in sein Herz,
wir verspüren
keinen Schmerz.

Ein Soldat
muss eben töten,
denn zum Töten
ist er da.
Das wird immer
so geschehen,
weil es immer
schon so war.

Dazu bau’n wir
teure Waffen,
bilden Menschen
dazu aus,
bess´re Waffen
zu erschaffen,
kommen ohne
sie nicht aus.

Immer
wird es Kriege geben,
jedenfalls
so lang wir leben.
Warum also
drüber reden?
Hassen kann man
schließlich jeden!

Kommentiert am 24. August 2013 um 23:00



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