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Carpe diem

19 Juni, 2013 (21:25) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

„Amaretto ist ein geiles Zeug – ich bin schon lull und lall.“ (Spliff, Spaghetti Carbonara)

Carpe diem die italienischen
momente liegen an der adria &
singen azuro

da mag ein grappigno* zu kopf
steigen nach dem il conto per
favore & die

bedienung lächelt so becircend dass
das gelato in der sonne schneller
schmilzt als der schweiß von

der nase tropfen kann ragazzi &
das auf dem markt platz bei spliff
in swr3

* grappa minore = kleiner grappa

Beitrag vom 19 Juni, 2013 (21:25) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Die sonne stürzt

16 Juni, 2013 (12:21) | | beautiful people, netz@uge.nblick, rausch (zustände), zahlenfolge.n@tur.net | Kommentieren

Die sonne stürzt sich aus den blauen himmeln
& wird geboren in den gelben primeln
& in den oster glocken & den lilien
der bleiche mensch hat seine utensilien
um dieses strahlen mannhaft zu ertragen
die schwüle hitze stellt die lebens fragen
wie kann man klug am schicksal pfriemeln
vermeidet man das(s) toten glöckchen bimmeln
man steht & riecht an einer schönen rose
wie kommt man in die eng gespannte hose
des engels der da wie die rosen blüht
die sonne stürzt & unter der markise
sitzt lebens neben einer liebes krise
& selbst das lachen klingt schon ganz bemüht

Beitrag vom 16 Juni, 2013 (12:21) | Autor: Walther | Rubrik: beautiful people, netz@uge.nblick, rausch (zustände), zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Du stehst dort

10 Juni, 2013 (20:25) | | alptraum/ego.wunde, herz & lenden, netz@uge.nblick | Kommentieren

Du stehst dort in dem Meer aus Nacht und Schatten:
Der Mond bescheint dich fahl mit seinem Licht.
So überirdisch brennt es, dein Gesicht,
Und mit ihm alles Glück, das wir je hatten.
Ich rufe sie, die vielen Silbersterne:
Sie sollen dich geleiten in das Nichts,
Und mit den zarten Versen des Gedichts
Begleite ich dich in die kalte Ferne.
Das Träumen ist geblieben, und ich mache
Mir einen Spaß daraus, dass ich fast lache,
Wenn ich an deine Wangengrübchen denke!
Du bleibst in mir geborgen, in der Mitte,
Und gehst mit mir so jeden meiner Schritte,
Die ich zu dir als meinem Schicksal lenke.

Beitrag vom 10 Juni, 2013 (20:25) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, herz & lenden, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Leugne die sehnsucht nicht

6 Juni, 2013 (20:27) | | herz & lenden, netz@uge.nblick, tage-bau | Kommentieren

Leugne die sehnsucht nicht
sie ists was bleibt wenn
die hand schwach das herz
schwer & der atem kurz
geworden sind

sie zaubert ein lächeln
auf die schrundigen lippen
lässt schmetterlinge auf
erstehn & das augen
licht strahlen wie jung
wir sind innen

da wo wir nicht altern &
nicht glauben wollen
dass die kälte die uns
beschleicht bald alles zu
decken wird & stille
machen weil doch die
immer nacht kommt

Beitrag vom 6 Juni, 2013 (20:27) | Autor: Walther | Rubrik: herz & lenden, netz@uge.nblick, tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Die Stadt und du

3 Juni, 2013 (20:05) | | beautiful people, netz@uge.nblick | Kommentieren

Du trittst auf den Balkon hinaus und siehst
Weit über deine Stadt. Du ahnst, im Zwielicht
Wird über dich entschieden. Was als Dünnschicht
Sich übers Denken legt, ist Angst. Du fliehst

Mit einem Falken auf den Turm. Im Wind
Spielst du das Kind, das du gewesen bist
Im Frühling. Fliehen ist nur schale List.
Wir werden doch bestraft, weil wir es sind,

Die all die Lügen leben, die enttäuschen,
Verdämmern in den selbst entfachten Räuschen.
Nun ist es Herbst. Der Wind bläst scharf und kälter.

Der Schal um deine Schultern will kaum schützen.
Die Frau mit kleinem Hund durchwatet Pfützen.
Die Stadt und du: Ihr werdet langsam älter.

Beitrag vom 3 Juni, 2013 (20:05) | Autor: Walther | Rubrik: beautiful people, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


abgetreten – amphybrachische hexameter –

12 Februar, 2013 (10:59) | | alptraum/ego.wunde, lug & trug, netz@uge.nblick | Kommentieren

mein leben nimmt endlich ein ende /
das atmen geht nicht mehr behände //
es röchelt die staubige lunge /
es hechelt die hässliche zunge //
ich reib mir die augen die blinden /
und fürchte die sinne sie schwinden //
das sterben ist nur eine wende /
begeb mich in andere hände //
man hört nicht mehr alles gezüngel /
und furzt auf das schale geklüngel //
ich scheiß auf die ehre die sünden /
und muss keine lügen verkünden //
so lieg ich und will nur noch bleiben /
die letzten der worte zu schreiben //
da zuckt es nochmal in den lenden /
ich möchte mein schicksal gleich wenden //
doch winkt schon des lotsen laterne /
mein lieber das hättste jetzt gerne //

Beitrag vom 12 Februar, 2013 (10:59) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, lug & trug, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


sahara wind

28 Dezember, 2012 (10:26) | | netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

der süd wind bringt ein flüstern schöner zeiten
die sonne eine ahnung jenes lichts
spricht träumend von dem warmen süßen nichts
tun will die lebens mühen so bestreiten

ein lächeln faltet flächen des gesichts
die ohren voll des rauschens der gezeiten
erwarten das gitarren spiel ein gleiten
ins meer & die gerüche des gerichts

das süden heißt das land des winter sehnens
das fenster wird geschlossen schmerz des wähnens
so endlich wie die mär vom paradies

beleuchtet grau die dunkel zeit des lehnens
gebeugt die alben blätternd des erwähnens
erinnerns an die brise die da blies

Beitrag vom 28 Dezember, 2012 (10:26) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


nacht gesänge

4 Oktober, 2012 (20:24) | | alptraum/ego.wunde, lug & trug, netz@uge.nblick | Kommentieren

du triffst den barden dort am fenster laden
wo er ein liedchen trällert li la ley
ein vöglein hat was ist denn schon da bey
ins ohr gezwitschert & in schoko laden

gezahlt was dir an herzes schmerzen ey
jey jey das selbige zerbrach die waden
bestrumpft so macht frau das in eskapaden
der aus bruch aus dem schalen einer ley

der barde lächelt zynisch zupft die leyer
damit mit tönen über tönt sie ruhe hat
die arme seel dir geht das auf den seyer

du schlägst des barden nase breyt & platt
& siehst im laden dort am leeren fenster
um rahmt den nachtkrapp tanzen & gespenster

Beitrag vom 4 Oktober, 2012 (20:24) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, lug & trug, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


winter liebe geherbstet

7 September, 2012 (20:22) | | alptraum/ego.wunde, herz & lenden, netz@uge.nblick | Kommentieren

du trafst in mir die eine wunde saite
die dieser wehe ton zum klingen bringt
& wie der darm in den frequenzen schwingt
die trauer heißen wie ich uns bereite

die statt auf der die liebe lauter singt
& wie ich uns des letzten hemds entkleide
um ruhend da zu liegen wo wir beide
umklammern das was uns zusammen bringt

du sangst wie wenn noch nie gesungen
noch nie geliebt geworden wäre da
bin ich in dir versunken & verklungen

wir waren weit entfernte uns so nah
dann habe ich das tuch ganz ausgewrungen
& ihm den tropfen liebe abgerungen

Beitrag vom 7 September, 2012 (20:22) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, herz & lenden, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


spät sommer ahnung

28 August, 2012 (12:50) | | herz & lenden, netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

das leise rauschen von den blättern wind
gemacht so schiens hat noch der sommer aber
ganz langsam wird es herbst der kandelaber
auf der veranda flackert wo wir sind

zum abschied nehmen im gespräch versunken
ein schauer lässt am arm die haare stehn
als wir uns tief in unsre augen sehn
da war das letzte kalte bier getrunken

ich hole uns die jacken denn die kühle
zieht bis hinein in unsre knochen das
ist eine todesahnung die ich fühle

sie sticht in diesen abend nach dem spaß
des langen warmen tags ich halt dich fest
sag ich zu dir weil deine wange nässt

Beitrag vom 28 August, 2012 (12:50) | Autor: Walther | Rubrik: herz & lenden, netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


dass die stille laut ist

20 August, 2012 (11:06) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

am himmel treffen sich zwei
sterne hell & klar // sie leuchten was
zu leuchten ist / ganz wunderbar //
dies schimmern durch plejaden
fäden die als haar // von engeln zu
erscheinen pflegen / schwärze bar // der

leisen hoffnung tief im all sei
seelen wärme // zerstäubt die gase aller
weißen schnuppen schwärme // die
firmamente queren / galaxie gedärme //
aus dunklem stoff um wabern eng
der heißen therme // spiralen arme /

decken leere räume gänzlich zu // ein
kleiner mensch spickt durch ein
rohr / im nu // erkennt er / dass die
stille laut ist / keine ruh // herrscht
in den sphären von des universums
nächten // unendlich schwingt der ton

von raum zeit wellen mächten // die nichts
vom guten wissen & vom schlechten //

Beitrag vom 20 August, 2012 (11:06) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


abschiedsgesang

26 Juli, 2012 (20:37) | | alptraum/ego.wunde, netz@uge.nblick | Kommentieren

zum tode von susanne lothar

du trittst aus einem dunkel an das licht
& weißt das bist du nicht
das kannst du niemals sein
du machst dich kleiner kleiner noch als klein

du formst dich um und um
& redest dich um alles legst dich krumm
entkleidest dich bis auf den letzten kern
gelitten zeigst du gern

denn das geschenk war deine umverwandlung
das außen das ein innen
zu sein schien schwebend in der fremden handlung

doch konntest du gewinnen
so ohne den der dich erst ganz gemacht
er musste zu früh gehn dir blieb die nacht

Beitrag vom 26 Juli, 2012 (20:37) | Autor: Walther | Rubrik: alptraum/ego.wunde, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Rosenbäumchen

27 Juni, 2012 (21:43) | | herz & lenden, netz@uge.nblick | Kommentieren

Erscheint am linken Rande seines Augenblickes
Ein Rosenbäumchen – blühend fast wie ein Bouquet?
Das Schwimmen der Gedanken durch die Zeitensee
Erfährt die Stränge im Gewirr, und des Geschickes

Gefühlter Hauch will das bedecken, was, Klischee
Genannt, Banalität am Kragen packt! Des Glückes
Befindlichkeit in Form des großen Zuckerstückes
Aus braunem Kandis, das im warmen Friesentee

Den ganzen Abend glosten lässt in Zweisamkeit:
So reimen sich die Worte, machen sich bereit,
Sich zu verschränken, anzuschmiegen, zu umschweifen!

Der zarte Hauch vom lichten leichten Rosenduft
Ist’s, der, betörend, nach dem schönen Gestern ruft:
Das Glück war immer nah. Man muss es nur ergreifen!

Beitrag vom 27 Juni, 2012 (21:43) | Autor: Walther | Rubrik: herz & lenden, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Gemeines Biest

20 Juni, 2012 (21:27) | | labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | Kommentieren

Ich träf dich gerne, doch du siehst mich nicht,
Du blickst durch mich hindurch mit Deinen Strophen!
Soll ich, um dich zu spürn, mit Reimen schwofen?
Bist du dann endlich bei mir, du Gedicht?

Vom Herzen schreib ich mir die Katastrophen
Und bring ins Seelendunkel etwas Licht:
Du machst viel Worte, manchmal bleibst du schlicht,
Du redest wie mein Kind, gleichst Philosophen.

Wie soll man schlau aus deinen Versen werden,
Wenn du dich wieder wie die Auster schließt?
Metaphern werfen Schatten und Gebärden,

Die zu enträtseln man nicht gleich genießt.
Ach, Lyra, Liebste, ich lass die Beschwerden,
Wenn du dich endlich gibst, gemeines Biest!

Beitrag vom 20 Juni, 2012 (21:27) | Autor: Walther | Rubrik: labyrinth/wort.gewebt., netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


sorgenfalten gedämpft

13 Juni, 2012 (19:38) | | beautiful people, lug & trug, netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

heute mal sorgenfalten gedämpft
auf der seerose liebt sich ein
libellenduo im kriminaltango

gewitterwindig wirds der
amsel ein wenig unheimlich
da spricht einer der viel zu

sagen hat sehr laut seinen
kommentar der selbst begleit
blitze richtig zucken lässt

die backen gebügelt die seele
gebotoxt welche platte er
scheinung sieht mir entgegen

in der spiegelung des garten
teichs von wasserläuferkringeln
durchwellt trotz atemstillstand

Beitrag vom 13 Juni, 2012 (19:38) | Autor: Walther | Rubrik: beautiful people, lug & trug, netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Rat an einen Dichterkollegen mit schlechtem Ausgang

10 Juni, 2012 (14:54) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

Es war einmal ein armer Dichter –
War es nicht doch ne Dichterin? “
Der schrieb so gerne, aber schlichter,
Als er sich dachte, war sein Sinn

Und auch sein Hirn, sein ganzes Dichten.
Ja, jedenfalls wollts nicht recht werden.
Der Zorn war groß, ich wollte schlichten,
Ich wollte ihn ein wenig erden:

Wurd er mehr Furie als Teufel?
Ich weiß es nicht, denn ich bin tot.
Weil ich in Wunden Balsam träufel,
Sprach ich zu ihm in meiner Not:

„Ich sagte mir als Dichter immer:
Was kurz schon schlimm ist, wird lang schlimmer!“
Das war zu lang. Er langte zu.
Es währte kurz. Jetzt hat er Ruh.

Beitrag vom 10 Juni, 2012 (14:54) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Schissen ihr ge.wissen

3 Juni, 2012 (16:22) | | netz@uge.nblick, terrere est humanum? | Kommentieren

Da sprach der mann vom samen fruchtbar noch
das haar ist schon gespalten zwei warn eins
& nun ist traumland weniger als keins
der boden aus dem furchtbar böses kroch

er wird gegossen volksgenossen scheints
als wiedergänger stochern sie im loch
sind untot wachsen nach & werden doch
viel mehr wers sieht dem grauts dem greints

die todesfuge in sein ohr & bitter
dreht er sich weg & wieder hin & kämpft
mit tränen ruft nach blitzen & gewitter

er glaubt dass wissen tumbe dumpfheit dämpft
dann denkt er sich bei jedem neuen mord
sie schissen ihr ge.wissen als abort

Beitrag vom 3 Juni, 2012 (16:22) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick, terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Vermessen

20 Mai, 2012 (19:09) | | herz & lenden, netz@uge.nblick | Kommentieren

Vermessen was zu vermessen wär
der wurf des schals über der schulter
der schatten einer strähne im licht
die beugung deiner schläfe wenn

du ruhst im sessel & nach innen
schaust da will trauer mich umfassen
das nicht mehr sehen das verloren
gehen mit der zeit die schnellt die

katarakte hinunter verwirbelt sich
in gedankenseen & ich ich lächle
dich an der du stumm nach innen
blickst wo ich verloren bin in dir

Beitrag vom 20 Mai, 2012 (19:09) | Autor: Walther | Rubrik: herz & lenden, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Vor langer Zeit mal in den Tagebau geschrieben? Immer noch aktuell

3 Mai, 2012 (22:57) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

Der Computer setzte sich erneut die Brille auf, schaute mich streng an und sagte empört:
„So, du hältst mich für ein schwarzes Loch und dich für nichts. Damit willst du dich wohl retten in der Hoffnung, dass nichts nicht verschwinden kann?!“
„Ich bin nur ein Wort, und du schluckst und schluckst, selbst wenn die ganze Welt auf dich einredet, du frisst alle voll Genuss.“
„Die klugen Chinesen nennen mich ‚Elektrischer Kopf‘. Komm, nimm ein Messer, schneide deinen Kopf ab, der ist sowieso dauernd müde und vergisst, und setze mich auf!“
„Du bist mir zu groß, zu schwer und zu hässlich!“
„Setz mich auf!“
„Nein!“
Er bedrängte, nötigte und überzeugte mich, bis ich die Operation vollzog.
Jetzt fühle ich mich ganz, will sagen, ich nicht, ich weiß alles nichts, ich, wer ist ich?
Mein Kopf denkt schwer und elektrisch. „ach, gute Nacht!“

Beitrag vom 3 Mai, 2012 (22:57) | Autor: Hartmut Sörgel | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


„Wir fahrn, fahrn, fahrn, auf der Autobahn“ (Kraftwerk)

25 April, 2012 (12:43) | | beautiful people, netz@uge.nblick | Kommentieren

Ich traf mich selbst auf einer Autobahn
Mit vielen, die dort fuhren oder standen.
Es kam mir ein Stück Lebenszeit abhanden,
So zwischen Stau und Rasen, diesem Wahn,

Am zügigsten in einem Sarg zu landen.
Nie kam ich dort, wohin ich wollte, an.
Doch fahren, das ist alles, was ich kann:
Den Rest ritt ich mit viel Elan zu Schanden.

Man mag sich drehen oder einfach wenden,
Die Schlange hat ein Schicksal: Es heißt Schlängeln.
Muss, wo ein Anfang ist, nicht alles enden?

Ich will, ich muss es wissen, also drängeln:
Das Steuer fasse ich mit feuchten Händen;
Doch davor steht die Wut, der Hass, das Quengeln.

Beitrag vom 25 April, 2012 (12:43) | Autor: Walther | Rubrik: beautiful people, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


wort fetzen salat an gedichtet

17 April, 2012 (20:15) | | lug & trug, netz@uge.nblick | Kommentieren

wort fetzen salat an gedichtet sprach
hand werk hat seltene erden da
ist ein reim verloren & ein stab

gebrochen ein krug zum brunnen
ging & vollends völler ei zur tages
ordnung über den wolken grenzen

los freiheit die sie meinen auto
mobile im asphalt spuren am rand
streifen steine werfer & fänger

im roggen feld hase als leber haken
schlag ende verbindung farb los
in braun tönen so hohl die sanges

brüder zur sonne brannte wein
fässer aus geschwefelt zum teufel
mit der winter hölle vor stalin

grad ging vorbei der lenin im maus
oleum raffiniert der bart träger trick
dieb haltet ihn der mörder ist

immer der gärtner der satz stell
schraube die metren lüge ins vers
maß aller ding dong damits groovt

Beitrag vom 17 April, 2012 (20:15) | Autor: Walther | Rubrik: lug & trug, netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Ei ei!

8 April, 2012 (17:55) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

mit den pfoten
an den loden
stand er baff
wieder straff

der taffe has‘

doch merkt im kaff
noch keiner was

;-P

Beitrag vom 8 April, 2012 (17:55) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Alles YARPPizität

7 März, 2012 (23:11) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

ist alles im lot
was da alles steht
ich wette darauf alles
alles offen
alles ist poesie

Beitrag vom 7 März, 2012 (23:11) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Sonette Morgentoilette

6 März, 2012 (13:09) | | netz@uge.nblick, zahlenfolge.n@tur.net | Kommentieren

Man muss was glauben, glaubt man gerne früh
Am Tag, wenn sich die Sonne zeigt. Der Zeiger
Des Weckers peilt die Acht an, als ein Geiger
Den Ton des Morgens sucht und findet. Brüh

Den Kaffee auf, sagt jetzt die Küche. Müh
Dich in das Bad und richte Dich, beeile
Und bringe Dich in Form, die nächste Meile,
Die Dich ans Ende bringt, beginnt. Komm, blüh,

Du Schlüsselblume, sagst Du selbst, der Winter
Da draußen hat sich grad erledigt, Leben
Kommt auf die Tagesordnung, und dahinter

Die schlechten Plätze sind bereits vergeben.
Du reibst die Augen, und ein kleiner Splitter
Vom Balken dort schlägt Dir ein Blitzgewitter.

Beitrag vom 6 März, 2012 (13:09) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick, zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


YARPPizität Mantra

4 März, 2012 (18:56) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

Mein Dank und meine Bitte
Mein Spiegel-Ich
Mein Universum
Mein kleines Herz
Dead End

Beitrag vom 4 März, 2012 (18:56) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


YARPPizität: pushing charles bukowski

1 März, 2012 (12:01) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

unter deiner haut
das leben lächelt
schwere los
warmer regen

Beitrag vom 1 März, 2012 (12:01) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Es war einmal ein Amateur…

28 Februar, 2012 (13:08) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

der probierte sich im Homepagebasteln. Nach einem Jahrzehnt in einer dunklen, dunklen Ecke des Internets begann sich plötzlich etwas zu regen. Ein Wurm namens Interesse entdeckte seine Homepage. Dann kam noch einer vorbei und noch einer… Und die neugierigen Interessewürmer verabredeten sich jeden Tag aufs Neue bei seiner Homepage. Diese wurde nun bekannter und bekannter. Doch was machte er? Anstatt seine Seite tagtäglich weiter mit Geschichten zu füllen und so immer neue Interessewürmer anzulocken war er wie gelähmt. Er wusste nicht wie ihm geschah. Der Schock über die plötzliche Aufmerksamkeitsflut war so gross, dass er in eine Schreibstarre verfiel. Nein, andere Dinge konnte er mühelos mit seinen Händen beginnen. Sobald er aber in die Nähe seines Notebooks kam war es vorbei mit jeglicher Fingerbewegung…
So bat er seine Freundin für ihn zu schreiben. Er diktierte und sie schrieb. Und wie er einmal so überlegte was als Nächstes zu schreiben sei, begann seine Freundin im Internet zu surfen. Bald kam sie zu einer Seite, die Homepages einstufte. Sie trug die Seite ihres Freundes ein, dann zwei beliebige andere Seiten und erschrak. Die Interessewürmer liessen sich nicht mehr vertreiben. Sie las dem Amateur die Ergebnisse vor:

CDU.de: 65 points…
Diogenes.ch: 281 points…
Johntext.de: 440 points….

Der Amateur erschrak nun seinerseits. Sie erkannten, dass nun nichts mehr so sein würde wie zuvor, verkauften ihre Homepage und erstanden von dem Geld eine Insel in der Südsee. Und wenn sie nicht gestorben sind, so lieben sie sich noch heute…

© 2012 Hans-Jürgen John

Beitrag vom 28 Februar, 2012 (13:08) | Autor: Hans Juergen John | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


YARPPizität: fast Du

27 Februar, 2012 (13:53) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

eingedenk, gebet.t.et
geschenk.t
sag mir sag nichts
rosensinfonie
luxus

Beitrag vom 27 Februar, 2012 (13:53) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


W-YARPPizität

24 Februar, 2012 (20:03) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

9 Bytes
Ein Leben & ein Tag
Aufstehn
Kreuzberger Weltlaterne
Szenen einer Ehe.

Beitrag vom 24 Februar, 2012 (20:03) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


die weihe suchte sich die eine nacht

20 Dezember, 2011 (13:03) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

die weihe suchte sich die eine nacht
der sie sich als ein wesensteil verleihe
dass man das unverzeihliche verzeihe
indem der tod zum leben wird vollbracht

die sterngeburt aus schwerem tiefem schwarz
erschafft sich aus den endlos weiten reisen
von morgen- hin zu abendland der weisen
die überschauert vom plejadenharz

das kind hier wiederfinden unverbraucht
und rein weil schuld zu tilgen ist und heilen
nur der kann dessen zorn noch heilig ist

der schober glüht in helles licht getaucht
man sieht sinds engel schafe hirten eilen
weils plötzlich eben furchtbar eilig ist

Beitrag vom 20 Dezember, 2011 (13:03) | Autor: Walther | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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