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8 Mai, 2012 (02:51) | | terrere est humanum? | Kommentieren

jetzt die linke, ausholend zum
vers, dreitagebartfaltig.
dies abwarten immer, bis der treffer
mitten auf, nicht zwischen den

zeilen liegt. und das wort am boden,
staubsauger, schlauch, der luftzug
angezählt gewarnemündet – rostock
auf den rüden eisen, rotbäckchen

der kreidebleichen frau, die quietscht,
wenn man auf ihrer hauttafel schreibt,
den schwamm schon nass,
zu trocknen blut, schweiß und

tränen – „drainage“ denkend. in den abfluss
verflossene, deren bett blieb
uns wüst, weil so erhitzt
von schmirgelnden zärtlichkeiten.

das mädchen mit den hölzern unterm
reifen im schlamm, die treibstofferfüllerin,
die schwarzweiß gekarote flagge,
winkend meinem wort etwas wie sieg.

video.poem

Jörg Meyer (oegyr) AutorenBio:

Beitrag vom: 8 Mai, 2012 (02:51) | Autor: Jörg Meyer (oegyr) | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren
Kommentare



Walther schrieb:

dreitagebartfaltig – einfach großartig. da muss man drauf kommen. das wort ist es, das gesagt werden musste. mehr verdichtung geht kaum. man sollte fragen. ob mans nehmen darf und damit weiterspinnen …

Kommentiert am 11. Mai 2012 um 20:08



Jörg Meyer (oegyr) schrieb:

Verwenden und weiterspinnen? sehr gern. bediene dich, lieber werner :-)

Kommentiert am 11. Mai 2012 um 21:10



Walther schrieb:

oben geschehen. ich hoffe, zur freude und nicht zum ärger.

Kommentiert am 15. Mai 2012 um 11:49



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