Bernsteinfarben

5 Dezember, 2009 (23:55) | | suppenküche | (1) Kommentar

BernsteinfarbenDie Jungen setzen sich auf den Boden neben das Feuer und machen sich über die Suppe her. Der Schweiß strömt ihnen über das Gesicht, und sie haben Tränen in den Augen. Die Suppe ist bernsteingelb und ganz durchsichtig. Obenauf schwimmen dicke Fettaugen, auch ein paar Stückchen Holzkohle, die der Wind hineingeweht hat. Sie riecht wunderbar nach Rauch, die Suppe, und schmeckt nach den Würzblättern.
Zuerst schlürfen die Jungen nur die Brühe mit den Knollen. Die Fischbrocken haben sie herausgenommen und auf die Abdeckung gelegt. Sie kommen erst am Schluss dran. Das Fleisch der Fische ist schneeweiß, gelblich oder rosa. Und alles ist wunderbar zart, es zergeht einem auf der Zunge.

Kathrin Drescher AutorenBio:

Beitrag vom: 5 Dezember, 2009 (23:55) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: suppenküche | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar
Kommentare



Walther schrieb:

Das sieht nach einer Geschichte aus, man ist schon ganz gespannt auf den nächsten Teil.

Kommentiert am 6. Dezember 2009 um 18:25



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