Rotes Wunder

15 Mai, 2009 (21:25) | | zahlenfolge.n@tur.net | Kommentieren

Die Päonie
Rotes Wunder
Stolz strahlend recken sich die
ßffnenden Blüten
Der Himmel trägt sich leicht

So leicht
Wattebauschleicht bewölkt
Die Biene bleibt ruhig
Das Leben
Trügerisch

Geht so leicht
Verwelkt so leicht
Der Hagelsturm
Hat sie
Entblättert

Meine Rose
Entblättertest Du Dich
Ich läg Dir
Stolz Strahlende
Viel.leicht zu Füßen

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 15 Mai, 2009 (21:25) | Autor: Walther | Rubrik: zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren
Kommentare



parallalie schrieb:

alles liegt im „ich läg“, in diesem „vielleicht“, in diesem im bild schon vorweg genommenen. dieses ‚du weißt‘. schön.

Kommentiert am 15. Mai 2009 um 21:59



Hartmut Sörgel schrieb:

Und wirst du der Gewittersturm?
Blitze zucken aus den Augen und Donner rollen von der Zunge?
Oder schaut die Rose unbewegt?

Hartmut

Kommentiert am 16. Mai 2009 um 18:02



parallalie schrieb:

wie auch gewitter
in türmen wohnen
hausen rosen
in den verliesen

ihres künftigen
entblätterns

wie ein donner
der im blitze
blühend
schon verhallt

(aber das geht schon über die päonien hinweg: pardon)

Kommentiert am 17. Mai 2009 um 20:27



Werner Theis schrieb:

Hallo parallalie,

danke für Deine Eintragungen. Ich habe da Gedicht noch etwas „optimiert“, wie man eine Bearbeitung gerne sieht (was man erhofft, aber nie so recht weiß). Danke, dass Du uns hier im tage-bau gefunden hast.

Ich habe auf Deine Seite geschaut und werde das sicherlich noch genauer tun.

Lieber Gruß W.

Hallo, lieber Wortmaler,

Du triffst es im Kern, die Wendung war zur Rose (von der Pfingstrose), der schönen widerspenstigen, zuhause. Ob ich donnere? Na, dann wird’s nix mit dem Entblättern. Also bin ich schön friedlich und äußere vage Bitten. :)

Grüße W.

Kommentiert am 18. Mai 2009 um 20:35



parallalie schrieb:

„Optimieren“ ist eine Utopie, weil es ein Bestes dem Besten abgewinnen will, ein von Zweifeln gesteuertes Navigieren. (Na doch, ich weiß, das eine Wort dort, das andere da…). Den tage-bau bekomme ich ja nun über Litblogs mit, aber wenn ich spontan reagiere, ist es schon der eine Text, den ich meine. Es freut mich, dass Sie bei mir lesen wollen. Gruß

Kommentiert am 19. Mai 2009 um 22:37



Kathrin Drescher schrieb:

Hallo lieber W., offensichtlich sind logo und litblogs selbst bzw. unsere litblogs Einträge munter präsent. Etwas anderes nachteiliges ist mir trotz mehrfacher Prüfung auch nicht aufgefallen. Schönes WE wünscht K. :->

Kommentiert am 22. Mai 2009 um 13:48



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