Angelika Zöllner

5 Januar, 2001 (19:30) | | schreibt im tage-bau: | Kommentieren

Angelika Zöllner

1948 wurde ich in Wiesbaden geboren. Aufgewachsen bin ich die ersten 9 Jahre im wunderschönen Rheingau innerhalb einer Groß-Familie. Später zog ich nach Frankfurt und besuchte dort die Freie Waldorfschule. Nach erfolgreichem Abitur entschied ich mich nach längerem Überlegen gegen ein wissenschaftliches Studium und entschloss mich, nach einem Praktikum in einer sog. ‚Stadtanderholung‘ in Frankfurt, Sozialarbeiterin zu werden. Ich arbeitete in den folgenden Jahren im Jugendamt, im ’sozialen Brennpunkt‘ mit Obdachlosen und am längsten in der Bewährungshilfe. Ab dem 21. Lebensjahr begann ich, intensive Kontakte zu Strafgefangenen und Nicht-Sesshaften zu knüpfen. Begeistert hatte mich damals das Buch von Birgitta Wolf ‚Briefwechsel mit Gefangenen‘. Ich wagte, sie persönlich anzuschreiben, und sie war die Erste, die mir Adressen vermittelte, obgleich ich sehr jung war.

Das intensive schriftstellerische Schreiben begann wesentlich später – obgleich ich schon mit 9 Jahren begonnen hatte, zusammen mit einer Freundin, einen Roman zu schreiben. Später – als Jugendliche – notierte ich meine ersten Gedichte in einem selbstgebundenen Buch. Von klein auf lag mir das Schreiben mehr als das Redenhalten vor der Klasse oder anderen Groß-Gruppen.

Das Schreiben und Lebendig-Werdenlassen von Wörtern, auch gerade immer wieder neuen, bedeutet mir ein inneres Zuhause. Dabei ist mir die Poesie ein ganz besonderes Anliegen.
Thematisch gesehen mag ich mich in keiner Weise festlegen und schreibe gerne sehr Unterschiedliches…
Lyrik ist mein lebendiges „Bilder-Zuhause“. Aber es gibt auch eine Reihe von Kurzgeschichten und „das rote Haus“ z.B., einen Märchenroman in 2. Auflage, der von Schweden, einem Träumekind und Spätentwickler erzählt und dem, was Kinder noch sehen können – die Erwachsenen jedoch nicht mehr …. (www.verlag71.de).

Gerne versuche ich auch Humorvolles… Börsenwitztexte z.B., Balladen über das Dichterleben – oder die Geschichte vom Camenbert – wie er sich eines Tages in ein Butterbrot verliebte…

Im Augenblick lebe und arbeite ich mit meinem neuen Roman, von dem noch nicht allzuviel verraten werden soll. Ein junger Mann nimmt sich eine Auszeit – auf der Suche nach dem, was man schon immer den ‚Stein der Weisen‘ oder den ‚Sinn des Lebens‘ nannte – eine Suche nach dem, was ‚Tugenden‘ im Leben bedeuten. Dabei lernt er besondere Menschen kennen – und von fast jedem lernt er etwas dazu….
Der Arbeitstitel lautet: Das Gras schweigt.

Seit 1974 bin ich verheiratet und habe 5 Kinder. In NRW lebe ich seit 1969 und in Wuppertal seit 1980.

http://www.angelika-zoellner.de/

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Beitrag vom: 5 Januar, 2001 (19:30) | Autor: adminxx1 | Rubrik: schreibt im tage-bau: | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren

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