„Wer zweifelt, hat schon verloren“

12 Januar, 2013 (09:34) | | tage-bau | Kommentieren

Man schaue sich nur die Einträge auf Wikipedia an. Sie schreiben, als ob alles sicher wäre. Doch schillern viele Begriffe erst durch die Diskussion. Erst der Zweifel macht das Leben spannend.

Beitrag vom 12 Januar, 2013 (09:34) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Hop

30 Dezember, 2012 (13:27) | | tage-bau | Kommentieren

Die junge Frau füttert Tauben auf dem Markusplatz. Sie hockt und verteilt die Körner mit einem Lächeln. Dann holt sie sich einen Kaffe to Go und setzt sich auf eine Bank. Alles so normal wie jeder Tag in Venedig.
Dann fallen sie.
Eine Taube nach der anderen klatscht auf den Boden.
Respekt, man, Respekt.

Ihr Tauben, ja ihr, ihr werdet nichts mehr versauen
Ich werde euch den Weg verbauen
nichts mehr werdet ihr euch trauen.

Der neue Song hat heute Abend Uraufführung.

Beitrag vom 30 Dezember, 2012 (13:27) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Hip

28 Dezember, 2012 (10:34) | | tage-bau | Kommentieren

Der junge Mann geht auf dem Bürgersteig, als ob der Boden aus Gummi sei. Seine Knie knicken ein und federn ihn nach oben. Mit einer Hand schnippt er, die andere ist in seiner Hosentasche.
Keiner kackt mich an, singt er laut.
Keiner, keiner, keiner.
Da verfängt sich sein Turnschuh in der weiten Hose und er stolpert.
Keiner schaut, keiner lacht.
Respekt, man, Respekt. Du bist wirklich einsam.

Beitrag vom 28 Dezember, 2012 (10:34) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Von der Sonne in die Traufe – über Nacht

28 Juli, 2012 (09:44) | | tage-bau | Kommentieren

Traufe – die Kante, an der das Regenwasser gesammelt abläuft, heute meist in eine Regenrinne.
Sonne – Zentrum eines Systems. Brennendes Auge eines Drachens.

So lief mir gestern noch der Schweiß in die Strümpfe. Mein Rücken ein Mittelgebirge dank der Mücken am Rhein. Träume von einem Morgen, das genauso ist. Lau. Dunkel, der Geruch von frisch Geerntetem weht über das Land und die Gänse kreischen in Formation, in der sie ihren Platz zur Nachtruhe finden. Irgendwo hinter den Bäumen.
Heute zerfließen die Hoffnungen auf ein Feuer am Ufer in einem Donnerschlag.

Tief – ein Gebiet mit relativ niedrigerem Luftdruck. Nasser Hund.

Beitrag vom 28 Juli, 2012 (09:44) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


IWF und mein Urlaub

22 Juli, 2012 (11:03) | | tage-bau | Kommentieren

Liebe Frau Lagarde,
mit dem Stopp der Hilfszahlungen an Griechenland zwingen Sie mich dazu, mein Urlaubsziel für dem Sommer 2013 zu ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Griechen frustfrei über die Pleite hinwegkommen werden, das sage ich Ihnen, auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben, weil es im Land vielleicht nicht zu sehen ist. Vielleicht. Aber ich fürchte mich vor Fischsuppen mit Pippi und lächelnden Gesichtern, hinter denen die Verzweiflung bebt. Was schlagen Sie mir nun als Urlaubsziel vor? Griechenland ist mir zu vielleicht, zu ungefähr, zu unsicher, zu viel leicht, dass es abhebt, das Land so leicht, in Sphären, in die ich nicht kommen will.
Was schlagen Sie mir nun als Urlaubsziel vor?
Mit besten Grüßen
Uwe Schick

Beitrag vom 22 Juli, 2012 (11:03) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Haiku No. ??

28 April, 2012 (08:24) | | tage-bau | Kommentieren

Da backt sie ein Brot
Teig klebt an ihren Fingern
Wie Beziehungskit

Beitrag vom 28 April, 2012 (08:24) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Ausriss

25 März, 2012 (09:36) | | tage-bau | Kommentieren

Meine Erlebnisse müsste ich einmal ausführlich aufschreiben, es gibt so viel, das ich richtig stellen müsste, das Aufmerksamkeit verdient und das für mich eine süße Art der Rache wäre.

Beitrag vom 25 März, 2012 (09:36) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


These

11 März, 2012 (13:22) | | tage-bau | Kommentieren

Da kommt meine These: Authenzität ist das, was hinter den Kulissen passiert. Das Vordergründige ist die Rolle. Wenders Film „Der Grund der Dinge“ ist authentisch, wie die meisten seiner Filme, was auch seine Nähe zum Dokumentarfilm belegt. Der genannte Film handelt vom Filmemachen.

Beitrag vom 11 März, 2012 (13:22) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Es geht weiter

12 November, 2010 (23:34) | | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Es war aus. Eine klare Ansage. Wie im Auge des Sturms stand ich und sang mein Lied. Sang weiter. Tanzte, redete und irgendwann öffnete sich die Wand aus Wind und lies mich hinaus. Fort. Ans Ziel. Den Anfang.

Beitrag vom 12 November, 2010 (23:34) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Ausgleich

11 November, 2010 (23:14) | | goldener schnitt | Kommentieren

Jeder braucht einen Ausgleich. Für seine Arbeit. Von seiner Familie. Wegen seiner ermüdeten Augen. Ausgleich kann Redezeit, Geld, ein Kuss sein. Ein neuer Bildschirm, wie eine Wohltat. Endlich. Wichtig ist in jeder Beziehung der Ausgleich. Doch er kommt nicht immer von alleine, wie ich lange glaubte. Manchmal muss man ihn sich holen. Wenn ich das nicht zum richtigen Zeitpunkt erledigt habe, fühle ich mich irgendwann nicht mehr ausgegelichen, bin gereizt.

Beitrag vom 11 November, 2010 (23:14) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: goldener schnitt | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Tropisch II

17 Juli, 2010 (10:31) | | netz@uge.nblick | Kommentieren

Mann ist das heiß. Der Sommer macht den Erwartungen alle Ehre, übertrifft sie sogar. Was meint ihr? Es gibt doch viel Gejammere – zu heiß sei er. Da sage ich: Ich mag diesen Sommer. Aber die produktive Arbeit fördert er nicht. Wusstet ihr schon: Klimaanlagen sind ausverkauft. Am Schreibtisch rinnt der Schweiß und macht Flecken auf mein Hemd. Die Schuhe habe ich schon lange ausgezogen.

Wochenende: Die Badessen sind umrandet mit glänzenden Körpern. Auf der Wasseroberfläche schimmert l. Ganz ohne einen Bohrturm von BP. Ich schließe die Augen.

Beitrag vom 17 Juli, 2010 (10:31) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: netz@uge.nblick | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Spreu und Weizen

23 Januar, 2010 (08:36) | | lug & trug | Kommentieren

Der Mensch braucht Unterschiede: Automarken, die für die Finanzkraft des Käufers stehen und seinen gesellschaftlichen Status definieren. Das hat der Sozialismus auch nicht zwischen jenen Grenzlinien ausrotten können, zwischen denen er verbreitet war oder ist. Der Mensch braucht die Unterscheidung durch die Kleidung, die Körper betont oder dessen ausladende Linien verwischt. Letzteres ist nötig, um der regionalen Kultur zu entsprechen und so trotz „Fehlern“ noch Aufmerksamkeit zu finden. Diese Beachtung bekommt die erste Gruppe, die Streamliner unter den Menschen, selbstverständlich und wird so für ihre Mühen und Fitnessstudiokosten belohnt. Doch auch ohne Kleider – in der Sauna – kennt das Spreu und Weizen-Denken keinen Halt: Einige der Nackten besitzen Bademäntel, die sie in kleine Fächer stopfen. Wer nur ein großes, buntes Handtuch hat, erntet keine Blicke der Bademantelbesitzer. Die Gattung „Nix-als-Handtuch“ zählt in den Augen vieler Bademäntler höchstens zu den halb professionellen Schwitzern und darf sich gerne unterordnen. Aus ihr wird nicht zwingend etwas Neues wachsen. Keiner von ihr wird es länger als 10 Minuten in der Finnischen Sauna aushalten. Welch ein Irrtum.

Beitrag vom 23 Januar, 2010 (08:36) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: lug & trug | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Gedanke auf Japanisch

6 Januar, 2010 (09:43) | | zahlenfolge.n@tur.net | Kommentieren

Trommler hält Rhythmus “
wie dieser mich mit sich treibt!
Natur ist das nicht.

Beitrag vom 6 Januar, 2010 (09:43) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Rohe Anfänge aus meiner Küche I

5 Januar, 2010 (10:39) | | suppenküche | Kommentieren

Die Bürotürme der Stadt bildeten ein Gebirge, dessen Gipfel wie Stachel in den Himmel wuchsen und durch dessen Täler die Lichter von Autos glitten. Glutrot spiegelte sich der Sonnenuntergang in den gläsernen Steilhängen, durch die der Fluss floss, über den Ute ihren Einer mit starken, rhythmischen Bewegungen jagte. Sie stach ein, zog durch und jedes Mal traten die Muskeln ihrer Oberarme deutlich hervor. Sie begannen zu schmerzen. Morgen wird die Vertriebsleiterin in den echten Bergen eine Rafting-Tour mit ihrer Familie unternehmen. Sie lächelte über diese Vorstellung, als sich eine Brücke näherte und sie in deren Schatten tauchte, der niemals aufzuhören schien. Morgen hat sie endlich Zeit für die Familie.

Beitrag vom 5 Januar, 2010 (10:39) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: suppenküche | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Die Enge

30 Dezember, 2009 (09:51) | | tage-bau | 1 Kommentar

Max braucht Platz, um nicht aggressiv zu werden. Doch Raum ist heute ein kostbares Gut.

Beitrag vom 30 Dezember, 2009 (09:51) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar


Sonnenschein macht Pein

19 November, 2009 (15:43) | | tage-bau | 1 Kommentar

Blauer Himmel, grelle Sonne und in Deutschlands Büros brennt die Luft, fliegen die Worte. Draußen ist es heute schöner.

Beitrag vom 19 November, 2009 (15:43) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar


Ohne Titel

15 November, 2009 (10:53) | | tage-bau | Kommentieren

Sein langer Schal hängt locker um seinen Hals, so dass die Fransen an den beiden Enden fast auf dem Boden schleifen, der gerade von ein paar Schneeflocken bedeckt wurde, die erschreckend schnell schmelzen und die Erde des schmalen Weges im Bauerngarten zu einem glitschigen Schlammpfad werden lassen, der ihn dazu zwingt, seine Schritte vorsichtiger zu wählen, um nicht in den Rabatten zu landen, die liebevoll gestaltet neben dem Weg liegen und mit vielen Blumen und Gemüsesorten bepflanzt worden sind, von denen die ersteren bereits verblüht sind und von den letzteren nur noch der Kohl steht, fest und entschlossen, noch eine Weile in der Kälte durchzuhalten, die jetzt auch seinen Hals abkühlt, so dass er den Schal nun doch ganz darum schwingt.

Beitrag vom 15 November, 2009 (10:53) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Meisterhaft

10 November, 2009 (18:47) | | tage-bau | Kommentieren

Leider kann ich nur passen. Nicht dribbeln. Bin aber dabei. Ball annehmen. One Touch. Einen deutschen Ausdruck scheint es nicht zu geben. Genauso wie für „Marketing“. Das Marketing kam einst aus den USA, sagte jemand zu mir. Deshalb Englisch, ließe sich nicht eindeutschen. Beim Fußball kann ich den „One Touch“ mit diesem Hintergrund nachvollziehen: Ist dessen Mutterland nicht England? Oder hat China diesen Platz bereits eingenommen? Egal. Ich kann nur passen – Torvorlagen liefern, einschenken.

Beitrag vom 10 November, 2009 (18:47) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Oouuuh – ich sah Marco Velo auf der Vuelta

8 September, 2009 (13:58) | | tage-bau | 4 Kommentare

Er kam, war und flitzte.

So stelle ich mir das vor, einem Radrennen zuzusehen. Oouuuh – und aus. Marco ist weg. Deshalb gehe ich nicht zur Vuelta und nicht zur Tour de France. Das Interessante: Wörter aufschnappen. Sprüche. Dialoge.

Aber das kann ich überall. Denn Stift und Moleskin (bald Netbook?) sind immer dabei.

(Quelle: Komische Tagesnotiz by myself)

Beitrag vom 8 September, 2009 (13:58) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare


Traum

31 Oktober, 2008 (23:11) | | terrere est humanum? | Kommentieren

Ich habe jahrelang niemals geträumt. Meine Nächte sind dem Tiefschlaf gewidmet oder den ruhelosen Sorgen. Doch gestern träumte ich und wachte von dem Traum auf, der mir wie ein Film schien. Ich raubte einen Tresor aus und wurde gefasst.

Beitrag vom 31 Oktober, 2008 (23:11) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Was ist´s so schön am Rhein

11 Oktober, 2008 (13:33) | | beautiful people | 3 Kommentare

Da laufen sie durch die Drosselgasse, Schatten werfen sie nicht. Häuser fangen die Sonnenstrahlen ab, laden ein zu einem Gläschen süßen Weins. Die Herren tragen Hüte, die Damen Handtaschen. Er schaut mit zusammengekniffenen Lippen, bei ihr ist der Ansatz eines Lächelns zu erkennen. Er läuft in Bundfaltenhosen, die luftig um den Po flattern, durch die Touristenschar, sie in einem Köstum, dessen Übergröße noch zu eng scheint.

Bundfaltenhose „Drosselgasse“, beige, 49,95 â?¬

Handtasche „Backstein“, bordeauxrot, 34,99 â?¬

Köstum „Übergröße“, blumenmuster, ausverkauft

Beitrag vom 11 Oktober, 2008 (13:33) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: beautiful people | Beitrag drucken Beitrag drucken | (3) Kommentare


Veränderung

5 Oktober, 2008 (15:35) | | rausch (zustände) | 1 Kommentar

Es färben sich die Gemüter, zu

Froschherzen, die zucken, oder

schleimigen Schwarzlurchen.

Beitrag vom 5 Oktober, 2008 (15:35) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: rausch (zustände) | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar


Der Herbst als Anfang

5 Oktober, 2008 (13:19) | | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

Da scheint heute Morgen die Sonne, ganz entgegen dem Orakel dunkler Wolken und prasselndem Wasser. In kühler Luft dampft mein Kaffee, vertreibt die Schwaden des Rotweins der vergangenen Nacht aus meinem Kopf. Ich lese. Ich schreibe. Wieder, endlich.

Beitrag vom 5 Oktober, 2008 (13:19) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


S-Bahn 3-1

3 Oktober, 2008 (12:23) | | terrere est humanum? | Kommentieren

Die S3 bietet jeden Werktag Plätze in beschränkter Zahl für Angestellte, Schüler und Fernreisende. Mit einem hoch surrendem Ton hält sie am Bahnsteig und bringt Bewegung in die Wartenden. In Klumpen stellen sie sich neben den Türen auf, jeder bringt sich in die bestmögliche Position, im Wettkampf um die wenigen Sitzplätze. Wenn die Türen sich aufschieben bleibt den Ankommenden eine schmale Gasse, durch die sie sich in die kühle Morgenluft ergießen. Im Inneren der Bahn nehmen die bisher Stehenden bereits Platz. Draußen warten die Zusteiger, Körper in Spannung, Blick auf die vakanten Plätze gerichtet, die immer weniger werden. Endlich sind alle draußen, die raus wollten, es geht rein. Doch ist die „Reise nach Jerusalem“ beendet, wenn die S-Bahn anfährt. Für die meisten der Zugestiegenen heißt es jetzt: „Bis zur nächsten Haltestelle müssen Sie stehen.“

Beitrag vom 3 Oktober, 2008 (12:23) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Kurze Frage

14 September, 2008 (10:04) | | tage-bau | Kommentieren

Warum pflanzte die Stadt um den kleinen Spielplatz an der Weidenstraße Stachelhecken? Sollen die Kinder und ihre Mütter nicht rein oder nicht raus?

Beitrag vom 14 September, 2008 (10:04) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


herz & lenden

25 August, 2008 (20:23) | | herz & lenden, tage-bau | Kommentieren

Ich wage es, hierzu zu schreiben. Obwohl mir das Thema, wie auch die anderen Themen, auf den ersten Blick keine Geschichten erzählen, die Wert haben. Sie flüstern nicht einmal. Ich schreibe in der Leere. Doch dann segle ich los wie Kolumbus, um das Fleisch zu finden für ein Skelett, das wachsen muss. Zuerst auf der Suche nach bdn. Ich finde: Berufsverband Deutscher Neurologen, Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner, Bund Deutscher Nordschleswiger, www.bdn.de – was ‚Bilder der Nacht‘ bedeutet – und ein paar Dinge im Ausland. Und vor gar nicht langer Zeit forderte auf diesem Portal jemand auf, sein Glück zu suchen mit bnd. Was das heißen kann, ist mir bekannt. Es schreit mich in Zeiten des Datenmissbrauchs an – Geschichten fallen wie reife Orangen. Doch heißt es hier [bdn12] herz & lenden. Mit etwas Geduld zeigt sich eine Überschrift: blicke durchs netz. Aha. Ich bin gut gestartet mit meinen ersten Blicken, die google schärfte. Dann entpuppt sich das 12 als 1.2, als eine Gliederung.
blicke durchs netz: Als erstes erscheint bei herz & lenden wunderkessel.de, Kochrezepte. Kochen könnte Teil einer Geschichte sein: Was wäre, wenn ein Hilfskoch die beiden Zutaten verwechselt? Was wäre, wenn der Pornodarsteller nach einer Herz-OP keinen Sex mehr haben darf? Was, wenn ein Fernsehkoch gefeuert wird, weil er Herz als Sonntagsbraten empfiehlt? Was wäre, wenn ein Kannibale Humboldts Herz verspeist hätte? Dann finde ich Kolumnistenschwein.de mit ‚Lydia – Ein Herz im Sog der Eierstöcke. Eine Telenovela in 5000 Teilen‘, was die Frage aufwirft, ob ich auf den Berufsverband der Deutschen Neurologen zurückkommen muss. Es folgen noch gottesdienst-werkstatt.de und unsere mone-hartmann.de. Weitere Musen.
Die beiden Reisen haben mich Unerwartetes finden lassen.
Fortsetzung folgt.

Beitrag vom 25 August, 2008 (20:23) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: herz & lenden, tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Der gute Tropfen

22 Juni, 2008 (12:21) | | tage-bau | Kommentieren

Die Zeit zählt nicht mehr. Ich weiß nicht, wie lange ich schon goldbraun in der Flasche treibe, nachdem ich 10 Jahre in einem schottischen Eichenholzfass gereift bin. Jetzt sehe ich ab und zu Licht, doch bietet sich mir keine neue Aussicht und der Gesprächsstoff zwischen uns Gefangenen ist längst zerrieben. Wie sehne ich mich danach, Geschmacksnerven zu beeindrucken, Glück anzuregen und dann in Magensäure unterzugehen.

Beitrag vom 22 Juni, 2008 (12:21) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Der Morgen ist hier und was jetzt?

21 Juni, 2008 (09:00) | | tage-bau | Kommentieren

Mein Kopf wiegt sich im Tal des Kissens hin und her, gefüllt mit kreisenden Gedanken, die Konzentrate von Ereignissen erstellen wollen, während der Morgen eine Lücke in einen freien Tag reißt, der von Corsos überschwänglich eingehupt wurde. Es quetscht sich Sonnenlicht zwischen den Läden und dem Fensterrahmen hindurch, treibt mich tiefer ins Tal des Kissens, wo sich die Gedanken wie galoppierende Pferde verflüchtigen. Was jetzt?

Beitrag vom 21 Juni, 2008 (09:00) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Heute

10 Juni, 2008 (17:35) | | tage-bau | Kommentieren

Aua, mein Oberarm schmerzt. Impfung.

Beitrag vom 10 Juni, 2008 (17:35) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Gleich muss ich los

4 Juni, 2008 (19:01) | | tage-bau | Kommentieren

Palatin Wesloch – die Schüler des Ottheinrich-Gymnasiums geben den Eulenspiegel. Volles Haus, voller Eltern und Kinder, darunter ich und mein Sohn. Ich werde seine Stimme in der beeindrucken Akustik des Betonbaus hören. Ich bin gespannt, was er spielt. Ein Glockenspiel: So weit er mir erzählt hat, ist seine Klasse für die Musik verantwortlich. Ich möchte mir die zwei Stunden anschauen, weil er dabei ist. Ich hoffe, er spielt lange, richtig und viel. Ich bin stolz. Es ist schön Vater zu sein.

Beitrag vom 4 Juni, 2008 (19:01) | Autor: Uwe Schick | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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