little boxes – ein märchen

8 August, 2016 (15:09) | | tage-bau | 3 Kommentare

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(kunstinstallation, gesehen vor jahren im Wendland – leider weiss ich künstlerin/künstler nicht mehr)

für jedes problem die richtige schublade haben – das ist fein. das ist einfach: der gehört hier hinein, jene dort hinein. diese macke da. dieser horizont lässt sich noch viel enger falten, passt sogar in eine schmuckschatullenschublade. das alles stapelt sich und stapelt sich überaufunduntereinander, womöglich auch hintereinander weg? inwendig summt und brummt es, schnauft und braust und stöhnt und brüllt. schon schauen sie tückisch, die schubladenaugen. es riecht nach rebellion. seit jahren gestapelte ur- und vorurteile kommen vielleicht ins rutschen? die balance passt nicht mehr? das schubladengetüm gerät ins wanken, stürzt zusammen und alles ergießt sich ineinander. ja was machen wir da? was machen wir nun? wo nehmen wir unsere meinung her? alle schubladen leer? alles boshafte gewisper und gedröhn ins freie gelassen, rauscht vielleicht wie A. Paul Webers „Gerücht“ überall umher und richtet schaden an. aber vielleicht machen wir auch einen sturm, einen richtigen sturm, der bläst alles fort, fort über alle berge, hinweg über die sieben zwerge. bläst die letzte bosheit hinaus aus dem lügen- und müllgewebe. wir pusten so kräftig, wie wir können, los! und was machen wir mit dem schubladenberg? wir lassen es krachen fangen von vorn an. wir bauen ganz was neues. aber was? einen turm! nein – das ging schon mal schief. was dann? kleine brücken? bilderrahmen? leitern? pass auf – ich werf dir schon mal ein brett zu (bitte nicht vorm kopf anschrauben). nun los! irgendwas wird uns schon einfallen…

Beitrag vom 8 August, 2016 (15:09) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (3) Kommentare


6 Oktober, 2015 (13:18) | | tage-bau | Kommentieren

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das kriechtier

nah ists mir

es schleicht wie ich

nur ihm ihm

macht

das

nichts

Beitrag vom 6 Oktober, 2015 (13:18) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


4 Oktober, 2015 (09:05) | | tage-bau | Kommentieren

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die großstadt malt gemälde. ein zigarettenautomat, längst seiner funktion enthoben, wird gefüllt mit abfall, der abfällt, wenn man ist, isst, trinkt, einkauft, prospekte liest und wegwirft, sich schneuzt. andere befüllen nicht, sie beschriften und bekritzeln und bekleben. wüsste man nicht, dass alles müll ist, kniffe man die augen ein wenig zu schlitzen, könnte man denken, man stünde vor einem gemälde des informel. träte man dicht hinzu, fasse an und betaste (was man nicht tut, weils nicht gut riecht), ertönte keine schrille klingel, keine sirene, kein geheul, die das museumspersonal auf vorwitzige oder klaubereite besucher hinweist. ganz unbeachtet hängt es da, das gemälde, das objekt. es lässt sich ruhig betrachten, selbstgewiss, selbstverständlich. und morgen sieht es wahrscheinlich schon ganz anders aus, dieses „work in progress“…

Beitrag vom 4 Oktober, 2015 (09:05) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


sonnenuhr

18 Juni, 2015 (09:47) | | tage-bau | 1 Kommentar

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die sonnenuhr sie geht
nur bei sonnenschein
nein sie tickt nicht
nein sie gongt nicht
und sie geht auch nicht
sie steht nur immer hier sie
hält den zeiger
in den wind kind
und wenn es regnet
wird sie nass ach was
sie geht nicht kaputt sie
rostet nur ein wenig
im lauf der zeiten ach
immer nur
stille steh’n und niemals geh’n
und nur den schatten
sich bewegen seh’n
langsam und leicht
ja ich weiss ja
es reicht jetzt ja
jetzt lass uns endlich
geh’n

Beitrag vom 18 Juni, 2015 (09:47) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar


stampfen singen gröhlen tanzen

30 Mai, 2015 (18:58) | | tage-bau | Kommentieren

allein zu haus und regenschauerschauerschauer. es knallt auf die dachfenster, draußen wölkt sich alles grau bis blauschwarz. jazztime auf dem marktplatz – ab und zu hör ich was. die armen, jahr für jahr mistwetter. ganz schön tapfer denk ich und mops mich. ich könnte – aufräumen. kontoauszüge ordnen. kleiderschrank innen begutachten. das alles und noch viel mehr.  achwas. achwas. am laptop guck ich durch die musiksammlung. summe hier summe da tralala. Norwegian Wood. ich singe leise. dann tu ich mir die ohrstöpsel vom mp3-player rein, geh durch die wohnung und singe vor mich hin. dann lauter, California dreaming alle stimmen, haha, wirklich alle, haha, ich hoffe unter mir ist auch keiner zu hause. Highway to hell. da stampfen die bestrumpften beinchen, die arme zappeln durch die luft. Weisse Rosen aus Athen, Ein Schiff wird kommen. Achim Reichel Aloaheahealoahea, Slade Alive, Status Quo, Stones einfach alles was wir früher mal so zertrampelt haben und mit der luftgitarre zerhackt… nun bin ich fertig. es war großartig. keiner hat geklingelt, besenstiel hab ich auch nicht gehört. perfekt. schön locker jetzt. lass regnen, hört sich schön an.

Beitrag vom 30 Mai, 2015 (18:58) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


schattenwurf

27 Mai, 2015 (12:32) | | tage-bau | Kommentieren

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auf das wechseln rot gelb grün achtest du nicht aber auf den steten schatten an sonnigen tagen streng auf das pflaster geworfen hier nimm und sieh – aber das tut niemand. armer schatten, vergeblicher wurf.

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stream on zwei liter selters

27 Mai, 2015 (11:29) | | tage-bau | 2 Kommentare

zwei liter selters am tag machen die verdauung schlank polstern die fältchen lassen die stadtwerkerechnung im ruhigen bereich zwei liter sekt sind netter als zwei liter selters dann merkst du den tag nicht so liegst in der koje hörst die straßenbahn kreischen den müllmann krakelen und du sektselig liegst  mit klebrigem haar im bett zeugs ikea blau zerknittert zweige und ästchen hinter geschlossenen lidern während du auf die augäpfel drückst sekt ist mir lieber als kornbrot nicht kauen nur runter gießen ja danke herr doktor, das haben sie prima gemacht ja klar brauchen wir sekt gleich heute gleich jetzt bringen sie kirschsekt sekt von domin von brinkmann von bobrowski vonvonvon adel sie werden schon hören neinnein das giesst sich nicht leicht ach geh mir mit selters

 

 

 

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erleuchtet

21 Mai, 2015 (11:01) | | tage-bau | 2 Kommentare

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an der laibung des dachfensters hängt eine zeichnung. eine schnelle zeichnung aus der hand, hingeworfen nach dem verspeisen eines stapels butterkekse. Matthias hat sie gemacht, schnell aus dem handgelenk geschüttelt. darunter das zitat fand ich in dem selbst gebastelten adventskalender von Kerstin. seit jahren hängts zusammen an der wand, ich freu mich dran, aber alltag ists auch schon geworden. nicht immer nehm ichs wirklich wahr. doch manchmal fällt die sonne drauf oder dahinter, wie gestern abend. schon ist alles erleuchtet – nur für den moment. dann erlischt das papierphänomen als wäre nichts gewesen.

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nach dem chor

19 Mai, 2015 (20:58) | | tage-bau | Kommentieren

…steige ich nicht am Kröpcke um. ich kaufe mir am bahnhof eine kugel vanilleeis, gehe über den bahnhofsvorplatz und stehe bald vor drei schwarzgekleideten menschen, die musik machen. dudelsack, große trommel, schellenkranz. klingt gut, nach mittelalter, geht in die beine. eine frau um die 50, orangenes käppi, orangene weste, hohe stiefel, tanzt dazu, kippe in der hand und leicht beduselt. drei wischmoppförmige spitznasige hunde bellen ab und zu dazwischen. hinter dem bahnhofsdach ragt der fernsehturm in den neonhimmel, seine zwei riesenaugen mit dem VW-logo wirken leicht panisch. in der straßenbahn höre ich, dass ich weder an der Schlägerstraße noch an der Geibelstraße aussteigen darf, muss ich zum glück auch nicht. es gibt eine bombenräumung. kampfmittelbeseitigung lese ich auf dem bildschirm. die bahn rollt langsam durch die zwei stationen. security-leute stehen breitbeinig auf den bahnsteigen. gespenstisch. ich smse meinen bruder an. alles ok schreibt er, wir dürfen in der wohnung bleiben. 31.000 andere südstädter werden evakuiert. hängen jetzt in schnell hergerichteten sporthallen und ähnlichen notfallquartieren herum. bald fangen sie mit der bombenentschärfung an. hoffentlich geht alles gut.

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experimente I.

19 Mai, 2015 (12:59) | | tage-bau | Kommentieren

einmal stand ich still in einer ecke des großen flughafengebäudes in münchen. unauffällig gekleidet, schwarze jeans, rolli, turnschuhe. nur meine nase war verkleidet. für eine gute halbe stunde hatte ich sie in eine rote schaumstoffkugel gesteckt. menschen gingen an mir vorbei, allein, in pulks, hastig, schlendernd, versonnen, hektisch. niemand sah mich. doch, ein kind schaute, zeigte, quiekte. die mutter zog, den blick stur geradeaus, ungeduldig an dem kleinen dünnen ärmchen. das kind ließ sich ziehen, blickte immer wieder zurück. einmal winkte es. eine frau mit wilden grauen locken guckte, blieb stehen, hände auf den hüften, sagte „MEI!“, lachte und ging weiter. das wars. kein aufsehens. kein tumult. keine polizei. ich nahm den schaumstoffball von meiner nase und ließ ihn in der hosentasche verschwinden. dann ging ich ein weissbier trinken.

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vom balkon

17 Mai, 2015 (22:03) | | tage-bau | 2 Kommentare

ein großer grauhaariger mann im blauen anorak geht die straße entlang, an seiner hand eine schlanke kleine frau in weiss mit roten schuhen. sie geht behutsam, als hätte sie es lang nicht gekonnt. sie benutzt einen gehstock. langsam bewegen sie sich auf die stühle zu, die an den tischen vorm café warten. der blick nach links zeigt einen wanderer mit dickem hohem rucksack und walking-stöcken, der kraftvoll die Hildesheimer Straße entlang geht. heftiger wind wütet in den wolken und treibt sie vor die sonne, rüttelt wild an den margeriten im kübel. mich friert und ich gehe hinein und schließe die tür.

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flohmarkt

24 April, 2015 (07:03) | | tage-bau | Kommentieren

der strohhut mit der schmalen krempe liegt auf rotem pannesamt. beschwingte bunte streifen umrunden ihn. eine frau in den 70ern, gekleidet  in tüchtiges funktionsbeige, bleibt stehen. sie schaut den hut an, streckt zögernd die hände aus, verharrt einen moment und nimmt ihn dann. von allen seiten betrachtet sie ihn, hält ihn hoch, zögert kurz, setzt ihn auf. in dem moment, in dem der hut ihr haar berührt, schließt sie die augen, schaut nicht in den spiegel. sie scheint zu lauschen. ein sommertag am meer, möwen, wellen, wind? ein üppiger garten, ein fest, eine walzermusik, die aus dem radio klingt? ein tanz mit einem mann, vertraut und fremd zugleich? die falten und das beige verschwinden aus ihrem gesicht, es leuchtet. da kommt die freundin mit herabgezogenen mundwinkeln, spricht sie an und schüttelt den kopf. das leuchten erlischt. der hut liegt auf rotem pannesamt.

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frühmorgens

23 April, 2015 (11:29) | | tage-bau | 3 Kommentare

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sie lässt sich ein bad ein am morgen, früh, bevor die vögel erwachen. das wasser rauscht in die wanne. ein geräusch das beruhigt, mehr als die pillen, die in ihrer hand liegen. rosa, extra stark. sie beugt den kopf, atmet den starken duft nach magnolie. ihre finger gleiten durchs wasser, die pillen sinken auf den grund der wanne. ich werde tauchen, singt sie, ich werde tauchen tauchen tauchen und die luft verlieren und die rosa pillen mit den lippen fangen. ich werde sagt sie und aus der wanne blüht ein dickicht, wächsern und prall, voller blüten. sie taucht ein und denkt an flamingobeine, die sich im zooweiher kreuzen und verhaken, bis die sonne untergeht. dann sinken sie und alles ist still.

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haiku

12 März, 2015 (11:33) | | tage-bau | 2 Kommentare

goldene nase

froh taucht sie auf aus dem fell

des weidenkätzchens

Beitrag vom 12 März, 2015 (11:33) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


schwarz und weiss

9 März, 2015 (12:41) | | tage-bau | 4 Kommentare

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voraus bemerkt: die gedanken, die ich jetzt niederschreibe, sind spekulativ. ausgelöst durch einen film, den ich gestern sah.

ich stelle mir vor: ich sei mutterseelenallein auf der welt. nach meinem tod bliebe nichts von mir als vielleicht ein paar heitere, ein paar weniger nette erinnerungen, große oder kleine trauer eine zeitlang, von menschen, die mich überlebt haben. die urne mit der asche und all mein kram, mein chaos, mit dingen, die für mich eine bedeutung haben, für fremde augen aber wohl nicht. ich stelle mir vor, wie der entrümpler kommt. der mann ist profi, also wird ihn nichts wirklich erschüttern. er wird sortieren: dieses bringt vielleicht noch was, jenes  kommt gleich auf die kippe. punkt. ich stelle mir vor: meine fotos, meine bilder und objekte – dahin – in den container. seltsam das zu denken.  die schachtel mit meinen blonden kinderlocken. die schachtel mit den vielen feinen handschuhen, die meine schwiegermutter noch trug. meine leichen im keller. die bücher die musik. meine stifte farben pinsel. vielleicht gibt es ein paar freunde, geschwister, neffennichten die noch dinge mitnehmen, die sie erfreuen, das wäre schön. aber sonst – fort damit. nun frage ich mich, ob ich das schrecklich finde oder ganz natürlich. ich neige zu: ganz natürlich. und wohl auch: es wär’ gut so. aber nun gibt es hier auch nicht so einen überwältigenden ausufernden schatz zu heben wie:

– schnitt –

ich sehe einen jungen mann. er kniet vor stapeln von kisten, koffern, kartons. er öffnet, er stöbert, er breitet aus: kleider, bunten gesammelten kram, briefe, quittungen, ein ganzes leben liegt da auf dem fußboden wie eine kunstinstallation. und fotos, unmengen von fotos. die geschichte dahinter: eine kiste mit fotos hat er ersteigert – ohne zu wissen, was sich darin befand. er packt aus, fasziniert, schließlich fieberhaft, ergriffen von dem, was er zu sehen bekommt. er macht sich auf die suche nach mehr, findet schließlich durch eine quittung ein lagerhaus. die betreiber wollen gerade den raum entrümpeln, in dem all die kisten, kasten, koffer lagern. rechnung nicht bezahlt. der junge mann mit namen John Maloof kann die dinge vor dem container retten. er beginnt zu forschen, findet menschen, die die besitzerin gekannt haben. Vivian Maier. zu dem zeitpunkt, als er ihre dinge entdeckt und an sich nimmt, muss sie noch gelebt haben, das ergibt die recherche. erfahren hat sie das alles nicht mehr, auch nicht ihren späten ruhm. John Maloof sorgt dafür, dass ihre fotos ausgestellt werden, verkauft abzüge, um die dokumentarische arbeit weiter zu bringen, bilder scannen zu lassen, bilder entwickeln zu lassen. denn er allein kann die fülle nicht bändigen. manch einer macht ihm zum vorwurf, das leben von Vivian Maier zum eigenen nutzen auszubeuten. manch einer fragt sich, ob es nötig ist, ihr leben so akribisch vor uns auszubreiten. interviews mit arbeitgebern (sie hat viel als kindermädchen gearbeitet), mit inzwischen erwachsenen kindern zeichnen ein widersprüchliches, vielleicht gerade deshalb so faszinierendes bild der person Vivian Maier. der frau hinter dem fotoapparat. wie war sie? wer war sie? alles bleibt bruchstückhaft.

bin ich eine schlüssellochguckerin, weil ich mir diesen film (Finding Vivian Maier http://www.kino.de/kinofilm/finding-vivian-maier/153032) interessiert und gebannt angeschaut habe? macht man das? zerrt man einen augenscheinlich sehr scheuen zurückgezogenen menschen posthum ins rampenlicht? denn es sind ja nicht nur ihre fotos, die uns vor augen geführt werden. ihr wesen, ihre marotten, ihre klamotten; ihr leben wird durchleuchtet von zeugen, die nicht unparteiisch sind und das auch nicht sein können. ein wenig ratlos bleibe ich zurück – aber auch sehr angerührt und aufgestört. gut, wenn das ein film kann – auch wenn sich viele fragen auftun.

Beitrag vom 9 März, 2015 (12:41) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare


küchengespräche

27 Februar, 2015 (19:36) | | tage-bau | 4 Kommentare

dobel20142015-018

nach langem beharrlichem rühren grüßte unvermittelt der eischneegnom aus dem becher. niemals hätte dieser damit gerechnet, dass sich so ein wesen am grunde seines becherwesens verbergen könnte. gerührt sprach der eischneegnom nach langem erstaunten in-die-welt-schauen: aha! alle küchengeräte schwiegen ergriffen. dass ich das noch erleben darf! röchelte schließlich die kaffeemaschine und spuckte ein paar braune pfützen in die kanne. da haben sie recht, aber das haben sie mir zu verdanken, ächzte der quirl. da pfeif ich doch drauf, keuchte der teekessel. schluss jetzt! rief die sicherung, bevor sie mit dem alten schelm durchbrannte.

 

Beitrag vom 27 Februar, 2015 (19:36) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare


hier ist

18 Februar, 2015 (15:37) | | tage-bau | 2 Kommentare

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hier ist der acker

hier ist ein rest vom schnee

hier ist ein stück erde dunkel

mit weissen glöckchen

hier ist ein krokus hier ein holzfeuerduft

hier die sonne auf einem entenflügel

hier bin ich

mit meinem herzen voll

liebesperlen

Beitrag vom 18 Februar, 2015 (15:37) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


pollergnomphilosophie

16 Februar, 2015 (14:06) | | tage-bau | Kommentieren

an einem kalten trüben tag lag, unbemerkt und unbeachtet wie immer, der kleine pollergnom am rande einer einfahrt. er fror und ihm war langweilig. es passierte nichts und er konnte nicht mehr denken. den ganzen tag hatte er darüber nachgesonnen, wozu er auf der welt sei. sein dasein erschien ihm sinnlos und trist. im winter frieren, im sommer schwitzen, zwischendrin ein bisschen vogelzwitschern und blumenduft, doch meistens nur gestank und  pinkelnde hunde. er grübelte, ob er ganz oder nur halb auf der welt sei, ob er noch eine wurzelhafte unterseite hätte, die ihn an diesem ort festhielt. oder ob die unterseite, in der erde vergraben, genauso sei wie er hier oben, ein spiegelbild seiner selbst, sozusagen. ähnlich dem mond, vom dichter besungen, nur halb zu sehen aber doch… dann wäre er immerhin kugelrund und könnte sich davon machen. und er beschimpfte sich wie täglich, dass er es nicht einfach mal ausprobierte. nannte sich ein träges ding und schlimmeres. dadurch vertieften sich die tiefen falten und schrunden auf seiner stirn; man sah genau, dass er ein großer denker war. er seufzte. der tag war fast zuende, und dann kam die lange kalte nacht.

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er seufzte abermals. wozu war er auf der welt? ein hund kam vorbei, hob sein hinterbein und machte sich davon. das kann es nicht sein, grollte der pollergnom, das nicht! da traf es ihn wie ein blitz und es fiel ihm wie schuppen von den augen:

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leuchten sollst du, leuchten! funkelte ihn die sonne an. und nicht nur sie allein, es folgten fahrräder, autos, motorräder, mopeds, kinder mit taschenlampen und später sogar der mond – aber das ist eine andere geschichte…

 

Beitrag vom 16 Februar, 2015 (14:06) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


harren und hoffen

9 Februar, 2015 (17:48) | | tage-bau | 2 Kommentare

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nun fangen wir die kargen schneesterne in unserem kühlen geflecht. frost greift, frost presst, backt sie knusprig zusammen zu einem zuckrigen feld, wie auf butterkuchen. nur kälter, nicht süß. hineinbeissen mag niemand, sich hinsetzen auch nicht. das ist unsere stillere zeit, die wir geduldig hinnehmen. hört ihr das nächtliche knacken, knirschen, knarren, scharren; hört ihr das tropfen bei tag, seht ihr die beiläufige arbeit der sonne, wenn es in unseren sitzmulden aufleuchtet, morsegeschichten für die, die sehen? nein, ihr bemerkt nichts. unter euren fremden blicken sind wir fast unsichtbar, weil nutzlos. ihr sehnt eine andere zeit herbei.

 

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4 Februar, 2015 (11:12) | | tage-bau | 2 Kommentare

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es ist noch finster um sechs uhr morgens.
die schienen ruhen. hinterm bahnhof die
lichter vage und verwischt. jetzt endlich
läuft er ein, der nachtzug aus wien. nach
Hamburg will ich, nur für einen tag. ein
zoogeruch empfängt mich, verätzt mir die
nasenlöcher. jedes abteil ist voll mit
schlafenden. bleiche gesichter, zerwühlte
haare, arme und beine kreuz und quer.
eine junge konfuse frau mit wirrer frisur
rennt hinter mir her. das ist ja eklig, das ist
ja eklig, jammert sie. wir eilen durch die
gänge mit angehaltenem atem. ganz vorn
ist luft und platz. wir stürzen in ein leeres
abteil. sie wickelt sich in ihren mantel und
schläft ein. draußen auf dem gang regt sich
was, ein dünner blonder mann taumelt
mit offenen schuhen und schleifenden
schnürsenkeln richtung toilette. das ist der
auftakt zum défilé der schlurfenden, stol-
pernden, zerzausten nachtschattengewächse.
bis Harburg dauert es, dann ist schluss. Es
wird heller, die giraffenhalsigen kräne im
hafen tauchen auf. da ist Hamburg, jetzt.

Beitrag vom 4 Februar, 2015 (11:12) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


dezemberrose

4 Dezember, 2014 (11:27) | | tage-bau | 7 Kommentare

dez 050

über leichtem schnee

der wind bringt die rose

zum tanzen

Beitrag vom 4 Dezember, 2014 (11:27) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (7) Kommentare


pink

12 November, 2014 (17:45) | | tage-bau | 4 Kommentare

himmel 005

wahrscheinlich hatte Rosie es einfach satt. das ding zwickte, sah kitschig aus und hatte nie wirklich gepasst. den zwilling hatten sie Emmi angehängt, die dazu auch keine lust hatte. frischluft! muhte Rosie. weg damit! muhte Emmi. nun weidet sich der zaun am neuen accessiore. ein statement! ruft er aus, als ihm die pinken dinger um den draht fliegen. pink stinks! blökt das schwarze schaf. spinnst du? empört sich prinzessin lilofee, die aus ihrem kleinen schloss im unterholz stürmt und ihm den mittelfinger zeigt. Rosie und Emmi indes wenden sich ab. ihre schönen euter mit den feinen härchen auf der weichen haut schwingen fröhlich und frei, gestreichelt vom wind.

Beitrag vom 12 November, 2014 (17:45) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare


lethargisches ballett

7 November, 2014 (15:44) | | tage-bau | 4 Kommentare

ins plié geh’n sie nicht. sie schleichen. hintern raus, bauch vor. kopf runter. hinterm kuchentresen stehen sie, starren löcher. oh eine erweckung! ja bitte wie kann ich helfen? müder böser blick, hand am tortenheber. kopfschütteln, zeigefinger: am tisch bestellen.

wir schleichen, längst infiziert, zu einem tischchen. und gucken. und gucken. und sitzen. ein weiss gewandetes paar räumt das mittagsbüffett ab. klirr. schepper. schleich. fort sind sie. sonst niemand zu sehen. die gäste sitzen stumm und zappelnd vor leeren tischen. da – die küchentür! eine frau mit roter schürze schlafwandelt heraus, eine zweite folgt, kratzt sich an der schulter. sie schauen auf den maschsee hinaus. eine schwarz gewandete geht durch die terrassentür und bleibt verschwunden.

ein mann springt auf von seinem stuhl und geht nach vorn. schwingt die hände, gestikuliert, zeigt. wir erschrecken. wer wird denn so wild sein? die rotbeschürzte nickt, geht weg. die zweite trägt ein einsames zuckerstreuerlein irgendwohin. stellt sich vor den tresen und starrt wieder löcher.

ich winke, langsam, bedeutsam. sie setzt sich in bewegung, starrt über uns hinweg, geht an uns vorbei, wer weiss wohin. da gruselts uns, nackte angst lässt uns die sachen raffen und davon gehen. womöglich sind wir in gefahr, in eine dornröschen-endlosschleife zu geraten. dann lieber weg. wer braucht schon einen kaffee. gar einen kuchen. sowieso nicht gesund.

Beitrag vom 7 November, 2014 (15:44) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (4) Kommentare


perfect day

6 November, 2014 (20:54) | | tage-bau | 2 Kommentare

es saßen die jungs so da. es gab nichts als diesen tag. der bus war verspätet, das schenkte zeit. sie zeigten sich dinge auf displays und lachten. sie tippten und schoben die bilder voran, schnell. guck den film, hast du schon? zeig mal den noch mal… eine schönheit ging vorbei auf high-heels, bello an der funkelnden leine, sie schmiss die haare nach hinten mit lauernden augen. kein blick, die daumen flitzten, die köpfe ruckten kniggernd rauf und runter. zeig mal guck mal. es fuhren die autos vorbei aus Holland aus Deutschland aus Dänemark. am himmel die weissen spuren der flugzeuge kreuz und quer. ein coffee to go duftete, gehalten von einer schmutzigen hand. ein kind warf sein kuscheltier aus der karre, drei leute bückten sich. an der hauswand flammten blätter auf über blauen beeren. hier guck mal den. der bus hielt, sie stiegen ein, mit gesenkten köpfen. die daumen flitzten.

Beitrag vom 6 November, 2014 (20:54) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


in einem brunnen

4 November, 2014 (14:41) | | tage-bau | 3 Kommentare

oktober november 14 164

blätter im brunnen sie liegen und leuchten über ihnen die zweige sie winken hinab denen, die sie los gelassen, ganz leicht gelassen fielen sie liegen am grund. wasser spiegelt den himmel, in dem sie gestern noch lebten mit vögeln und mücken, dem wind und dem blau. morgen oder bald kommt der frost.

Beitrag vom 4 November, 2014 (14:41) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (3) Kommentare


tiergarten

12 Oktober, 2014 (11:18) | | tage-bau | 8 Kommentare

markt und so 018_bearbeitet-1

im tiergarten war es still an diesem tag. nur wenige menschen waren auf den wegen unterwegs. gut konnte man das trockene “klack” vernehmen, wenn wieder ein kastanienbaum seine stachligen früchte frei liess. man sah aber schon die vielen kleinen zelte und pavillons für das große fest am nächsten tag. den tag, an dem die kinder belohnt würden für das fleissige sammeln von kastanien und eicheln. damit die tiere immer was gutes zu essen haben im winter sagte ein vater zu seiner tochter. sie standen beide vor dem hirschgatter. fern sah man die herde liegen. auf einer schautafel studierten die beiden die namen, die den hirschen je nach stand ihres geweihes von den menschen verliehen wurden: das ist ein spießer. guck, da hinten ist einer, der hat nur so kleine hörner. da sind noch keine zacken dran. das ist ein … und das ist ein… das ist ein achtender. das ist ein… so erzählten sie sich und deuteten jeweils auf die herde.
weisst du, sagte der vater, wenn du mal wieder bei opa im harz bist, dann könnt ihr ja mal in den wald gehen. zur hirschbrunft. da hört man wie die hirsche laut rufen. hijjjoooo, seufzte die tochter. sie unterhielten sich weiter und weiter über dies und das. der vater fragte: so, wollen wir jetzt mal zu den wildschweinen gehen? hijjjoooo sagte die kleine. und dann gehen wir auch mal zu oppa kalle und hören, wie der hirsch bumst. hirschbrrrunst heisst das sagte der vater. hirschbrrrrrunst sagte das kind.

Beitrag vom 12 Oktober, 2014 (11:18) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (8) Kommentare


es ist vorbei, bye bye

7 Oktober, 2014 (20:56) | | tage-bau | Kommentieren

nu isses so:
da liegen krosse blätter jetzt, wo gestern tische und stühle standen. saßen da große leute und rührten in ihrem cappucino, saßen da kleine leute und bohrten ihre zungen in die rieseneisbollen. nebenan rollten die boulekugeln, manchmal hörte man sie aneinanderklickern. die sonne hatte ganztägig geöffnet, die platanen schälten sich aus ihrer haut mit einem feinen rascheln. so italienisch, so französisch gab er sich den sommer über, der platz. jetzt rauscht der regen, die leute eilen, gesenkte köpfe, schirmparaden, fast unbemerkt gespiegelt in pfützen und pflasterglanz. im sandkasten steht eine blaue schaufel, dem klohäuschen tropft das dach. im wichtigsten beliebtesten sommerladen hängen gardinen vor den scheiben. und ein schild: wir bedanken uns bei unserer kundschaft für den schönen sommer und freuen uns auf ein wiedersehen im nächsten jahr! die lustigen italiener sind weg. jetzt wird es ernst.

Beitrag vom 7 Oktober, 2014 (20:56) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


neue bedulichkeit

28 August, 2014 (07:36) | | tage-bau | 3 Kommentare

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derzeit ists etwas mühselig in der innenstadt.
flinke besorgungen scheitern an fröhlich
aufgedrehten jungen leuten, die dich flugs
am ärmel packen und dir schmeichelhaftes
zujuchzen: du siehst aber toll aus, was für
eine schöne kette jacke hose, ja schöööön!
und das wetter ist auch so schööööön, nicht
wahr, darf ich dir kurz etwas gaaaanz wichtiges
vorstellen. die dialekte bewegen sich zwischen
bayrisch, hessisch, wasserkantisch, die bayrische
betatschung ist am nachdrücklichsten. schnell
bewegst du deine schulter, murmelst, na, nun
lassen sie das mal, was soll denn das? und
dann dozieren sie über tierschutz, kinderschutz,
möhrenschutz, ah, alles wichtige wichtige dinge.
du murmelst, dass du schon das eine oder andere
projekt regelmäßig, tatsch, aber duuuu, lass mich
dir doch erklären. nein danke, sage ich, haben sie
mich nicht verstanden? tatsch, aber weisst du,
es ist besonders wichtig… rhaba rhaba rhabarber.
ich weiss nicht, wer die schult. mit dem müsst man
dringend ein wörtlein sprechen, dudu!

Beitrag vom 28 August, 2014 (07:36) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (3) Kommentare


augustmorgen

17 August, 2014 (17:25) | | tage-bau | 1 Kommentar

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an diesem verhangenen augustmorgen fand ich nicht

aus dem bett. ich wurde von einem buch verschlungen,

später ausgespien und tief in die kissen gedrückt.

nichts regte sich, fast vorwurfsvoll standen die vorhänge

starr vor dem fenster. was habe ich hier verloren?

da ich es nicht wusste, suchte ich lange. und fand:

ein paar krakelige spinnenbeinhafte zeichen zwischen

den laken, ein paar wortbrocken, schon ganz zerbröselt, einen zahn,

einen zeigefinger. und ganz unten, in der hintersten ecke,

einen feinen kleinen alp, der aus dem buch gefallen war.

das buch hieß “Dichter erzählen ihre Träume”.

Beitrag vom 17 August, 2014 (17:25) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (1) Kommentar


das auge in der yuccapalme

12 August, 2014 (19:21) | | tage-bau | 2 Kommentare

der urwald ist aus unserer küche verschwunden. wochenlang besetzten ficus benjamini

und yucca viel raum dort. alle anderen zimmerpflanzen sind in den hinterhof gewandert

(selbstverständlich geschah das wandern mit unseren beinen, 3 Etagen runter, jaja).

nur die beiden mit ihren riesenausmaßen durften in die küche ziehen während der immer

noch andauernden intensivrenovierung. jedes mal, wenn man in die küche schnell

mal reinhuschen wollte, kriegte man eins gewischt von Yucca, weil mans einfach nicht

gewohnt ist, dass in der küche ein urwald wohnt. nun sind sie zurück an ihrem platz und

räkeln sich und breiten sich, dass es eine pracht ist. in der küche wirkt jetzt der maler.

er hat noch nicht gepiekt. deshalb bring ich ihm jetzt einen kaffee…

Beitrag vom 12 August, 2014 (19:21) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare


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