„Ab!“-Gesang

6 Juni, 2014 (16:23) | | haut.falten/masken.wahn, labyrinth/wort.gewebt. | (2) Kommentare

Das „Ab!“ ist kein Singen, nur spotzendes Kreischen.
Die Spucke, sie fliegt von den Lippen, ihr Rotzen
Ist wie solche Schreibe bloß elend, zum Kotzen.
Die Worte sind Saat nicht, sie mahlen, vermaischen:

Den windigen, billigen Beifall Erheischen,
Das ist das Bestreben, ein stammelndes Klotzen,
Mit Texten, die läufig vor Arroganz strotzen,
Sie sollen verführen, sich laut zu zerfleischen.

Wir halten zusammen, wir Kämpferpoeten!
Uns kann man bepinkeln, bespucken und treten:
Wir schmieden die Strophen, wir schreiben die Reime.

Man kann laut das „Ab!“ in den Äther trompeten,
Die Verse, sie steigen wie Weltraumraketen,
Verbreiten die Lyrik: Sie sä’n ihre Keime.

Walther AutorenBio:

Beitrag vom: 6 Juni, 2014 (16:23) | Autor: Walther | Rubrik: haut.falten/masken.wahn, labyrinth/wort.gewebt. | Beitrag drucken Beitrag drucken | (2) Kommentare
Kommentare



Abgesang schrieb:

Eine feine Reime, keine leichte Kost, deine Worte von der Sorte, die ich mag und meine Art zu demonstrieren will ich dir heute hier gerne kreieren, in der fotocommunity, folge dazu dem Link »Abgesang«, habe ich sie zelebriert.

Kommentiert am 6. Juni 2014 um 17:19



Walther schrieb:

der link macht spaß. danke!

Kommentiert am 8. Juni 2014 um 10:23



Einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben:





Idee: Enno E. Peter & Sabrina Ortmann

WordPress | Basis Theme: Andreas Viklund & webhosting sources | modified by TyrakusCMS