Beiträge im Jahr 2007

Zum Jahreswechsel auf einen Reim gebracht: Von Dichtern, Märkten und anderen Psychosen

30 Dezember, 2007 (18:56) | | tage-bau | Kommentieren

Lasst es goethen, lasst es schillern,
Besserung mit Tintenkillern
Gibt’s im Lidl jetzt dann auch
Neben Biobrot und -lauch.

Man kann blocken, man kann filzen,
Neben Corned Beef und Pilzen
Kauft man Käse und Tomaten,
Einen Grill und einen Spaten.

Und man kann jetzt auch verreisen;
Neben Fisch, verschiednen Eisen,
Dem Computer und dem Schuh
Findet man den Quark dazu.

Ach, wie lieb ich diese Tempel,
Diese Läden voller Krempel,
Reißen Löcher in die Tasche,
Wollen nichts als meine Asche.

Und das Buch bei Amazon:
Ja, was haben wir davon?
Mist, ich wollte doch nur dichten,
Keinen Glaubenskrieg anrichten:

Leben wir in Mediamärkten,
Die schnell Gier und Geiz bemerkten?
Ja, die Süchte rasch zu stillen,
Waren sie uns stets zu willen!

Ihnen alles abzukaufen
Mussten fahren wir und laufen
Raus aufs Land und in die Stadt:
Gut, wer Zeit und Fahrzeug hat!

Jeder Vorsatz, heißt es knapp,
Schaufelt sich sein eignes Grab:
Hinterher ist jeder schlau,
Passt der Nachsatz stets genau.

Aber jetzt, im Neuen Jahr,
Wird das alles besser, klar:
Vor dem ersten schweren Satz
Ist jetzt Freiraum, hat es Platz.

Einen guten Rutsch Euch allen, den tage-bauer, den tage-bauerinnen, den Lesern und den Leserinnen!!!

Beitrag vom 30 Dezember, 2007 (18:56) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Weißnacht

24 Dezember, 2007 (15:58) | | tage-bau | Kommentieren

Getreu dem Bild von einer weißen
Weihnacht machte er sich auf,
Den Schnee zu suchen. Nachts, beim Lauf,
Sah er Sterne, Lichter gleißen

Und den Mond am Himmel stehn.
Im Winter trank er ihn, den heißen
Punsch, um den sich alle reißen,
Wenn sie auf Christkindmärkte gehn.

Er sehnte sich nach weißen Flocken,
Nahm dafür den Frost in Kauf.
In festen Schuhn, mit dicken Socken,

Stieg er den Weg zum Berg hinauf.
Droben konnte er weit sehn
Und endlich Schnee in Fahnen wehn.

Beitrag vom 24 Dezember, 2007 (15:58) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventkalender 24.

24 Dezember, 2007 (12:37) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 24 Dezember, 2007 (12:37) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventkalender 23.

23 Dezember, 2007 (23:52) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 23 Dezember, 2007 (23:52) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Christmas Rhymes reloaded (Knittel Remix)

23 Dezember, 2007 (17:51) | | tage-bau | Kommentieren

Am Himmel steht ein heller Stern –
Dieser Stern, der wär ich gern,
Ich nehme Euch nicht auf die Schippe –
Alter Stall und drin ne Krippe:

Da, durch das Tor, sieht man sie trotten,
Zwei in Second Hand Klamotten,
Die Frau hält fest die Hand am Bauch.
Manchmal steht sie, krümmt sich auch.

Ihr bärtiger Begleiter legt
Decken hin, und, aufgeregt,
Wird sie gebettet und gehegt,
Wie man eine Kranke pflegt.

Am Stalltor stehen schon die Hirten,
Die die Engel sehr verwirrten
Mit ihrem Singsang von dem Kind.
Sie verschwanden so geschwind,

Genauso rasch, wie sie gekommen.
Und die Schäfer, ganz benommen,
Marschierten dann mit Herde, Hund,
Zu der späten Abendstund

Gemeinsam zu dem Stall und schauten,
Wie die Zwei ein Lager bauten.
Jetzt am Tor sieht man sie tuscheln,
Rätseln und viel Fragen nuscheln.

Auf einmal hört man das Gestöhne
Von der Frau, da kommen Töne,
Ausgelöst von starken Wehen.
Joseph, ruft sie, fast ein Flehen,

Ich halts nicht aus, komm, tu doch was!
Joseph aber wird nur blass.
Einer der Schäfer, junger Dandy,
Daddelt klickend auf dem Handy.

Doch nichts geht, keine Verbindung
Für die Telefonerfindung.
Die Hand anlegen heißt es nun,
Also Jungs, was ist zu tun,

Das fragt der Kleinste in die Runde.
Jetzt ist klar, was jene Kunde
Von der Geburt des Kinds besagte:
Dass man selbst beim Schopfe packte,

Das, was ansteht, und nicht fragt,
Dass man tut, was angesagt:
Der Oberhirte ahnt, was kommt,
Und er macht, was sich jetzt frommt,

Ergreift die Lage, eilt herbei,
Ruft nach Wasser und Salbei,
Denn Schäfer, die sind ja erfahren,
Bringen Lämmer, das in Scharen,

Auf diese Welt in der Natur.
Los geht schon die Kugelfuhr.
Nur dass dies hier kein Lämmchen ist
Sondern eben Jesus Christ.

Nach nicht viel mehr als einer Stunde
Kommt Entspannung in die Runde:
Ein kleiner Klaps, ein leiser Schrei,
Schaut, ein Bub, es ist vorbei,

Die Mutter, müde, lächelt zart.
Joseph, sagt sie dem, der harrt,
Was hier jetzt kommt, so voller Glück,
Unser Bub ist ganz am Stück,

Die Beinchen und die kleinen Hände,
Mensch, wie ich ihn immer wende,
Viel schöner, als ich ihn geträumt.
Von der Hirtenschar gesäumt

Im Heu das Kindchen in der Krippe:
Ich nehm Euch nicht auf die Schippe!
Am Himmel steht ein heller Stern.
Wer wär dieser Stern nicht gern!

Feiert schön, so oder so, mit oder ohne, aber seid gesegnet!

Beitrag vom 23 Dezember, 2007 (17:51) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Fröhliche Weihnachten

23 Dezember, 2007 (12:42) | | tage-bau | Kommentieren

Es war am Sonntag vor Weihnachten,
da habe ich diesen Stern geseh’n
ich habe geschrie’n, halt, bleibe steh’n,
es ist doch noch gar nicht Weihnachten.

Es war am Sonntag vor Weihnachten,
ich sah diesen Stern am Himmel geh’n,
er blieb weit im Osten einfach steh’n
ich konnte ganz weit bis Betlehem seh’n
und dann war ganz plötzlich Weihnachten.

Es war am Sonntag vor Weihnachten,
ich hatte den großen Stern geseh’n,
ich blieb noch lange am Fenster steh’n
und konnte gar nicht zu Bette geh’n,
die Sterne wollten sich um mich dreh’n
denn jetzt war einfach schon Weihnachten.

Beitrag vom 23 Dezember, 2007 (12:42) | Autor: Elvira Surrmann | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 22.

22 Dezember, 2007 (23:56) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 22 Dezember, 2007 (23:56) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Schokolädchen

22 Dezember, 2007 (10:24) | | tage-bau | Kommentieren

Ich frag“ mich, was ich an Dir lieb,
An Weihnachten, mein süßes Mädchen.
Ich öffnete ein weitres Lädchen,
Als ich Dir diese Verse schrieb,

Am Weihnachtskalendarium
Und stahl daraus ein Schokolädchen.
Das war ein herziges Gerätchen,
Ich schlotze selig dran herum.

Dabei, als ich so glücklich schlecke,
Fällt mir auch ein, was mir behagt,
Wie gerne ich Dich zärtlich necke,

Wenn mich die Haschmichsehnsucht plagt:
Ich pack dann Dich am liebsten aus
Als mein Geschenk und Augenschmaus.

Beitrag vom 22 Dezember, 2007 (10:24) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 21.

21 Dezember, 2007 (23:56) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 21 Dezember, 2007 (23:56) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventkalender 20.

20 Dezember, 2007 (22:26) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 20 Dezember, 2007 (22:26) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


[bdn 41] Autumn Rhymes

20 Dezember, 2007 (21:45) | | tage-bau | Kommentieren

Und Du willst weitren Reim Dir machen
Auf etwas, das sich nicht reimt?
Wie wär’s: Du bastelst einen Drachen.
Streben wären schnell geleimt,

Mit Planen überzogen, flugs
Startbereit für kühle Winde!
Du steuerst dank des klugen Zugs
An der Schnur: Denn wie im Kinde

Die Lust am Fliegen immer liegt,
Liegt in Dir der Zug zur Weite.
Und hast Du erst die Angst besiegt,

Fällt sie ab. Nun steig auf, reite
Des Himmels altes Herbstgesicht:
Vergiss den Reim. Vergiss die Pflicht.

Beitrag vom 20 Dezember, 2007 (21:45) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventkalender 19.

19 Dezember, 2007 (21:55) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 19 Dezember, 2007 (21:55) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Himmel hoch! Tor weit!

19 Dezember, 2007 (21:22) | | tage-bau | Kommentieren

Man möcht sich hoch zum Himmel “ Tor weit! “ heben,
Die alten Krippenlieder singen’s auch.
Jedoch dies Fühlen tief im Oberbauch,
Das will dem Glitter heftig widerstreben.

Die Engel schwebten in dem Weihrauchrauch.
Das Christkind brächt sich arm in dieses Leben.
Den Hirten würde es zur Freud gegeben,
Und die Dreikönig kämen, ganz nach Brauch.

Da steht man starr vor vollen Glitzerscheiben.
Da hält man seinen letzten Euro fest.
Da will man sich die müden Augen reiben,

Wenn einen das die Wahnsinnseile lässt.
Man muss schon Tand und Zwang mit Macht vertreiben,
Bis es entspringt, das Röslein Weihnachtsfest.

Beitrag vom 19 Dezember, 2007 (21:22) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Fröhliche Weihnacht an alle und ein glückliches 2008

19 Dezember, 2007 (09:12) | | tage-bau | Kommentieren

engel –

nachtferne helle
auch am taglichten weg
gehen sie
geflügelt und ungeflügelte
ihr verleisender schritt

kehren sie ein
ein silbererahntes
ein atemton nur
im gleichen raum

nur die kinder-kleinen
und die alten-gesichter mit
weitem gehör
heben ein augenlächeln zu ihnen

erkennen ihr wort
auch das verborgene ihrer
lichtstimmen in den erdleibern
die für zeitlanges abgelegten
zur seite gefalteten
himmelwärtsflügel

flugweisses und engelsstille
wenn’s schweigsam wird
das weihnachtsklingen
verrät ein wenig
vielleicht –

Angelika Zöllner
P.S. Manches liegt gleichzeitig in der Luft…während ich schon den Text einkopiert habe und einfügen will, fällt mein Blick auf Elviras Text – auch sie hat heute das Wort ‚gefaltet‘ benutzt…

Beitrag vom 19 Dezember, 2007 (09:12) | Autor: Angelika Zoellner | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Kirche in Faneromeni

18 Dezember, 2007 (19:05) | | tage-bau | Kommentieren

Tausendfach gefalteter Stein.
Hinab in die Stille geht der Schritt.
Unendliche Wälder
unendlicher Zeiten
zu Felsen getürmt
begrüßen den Wanderer, der sie betritt.

Aschenregen, tödliche Glut.
Lebendiges Holz zu totem Stein.
Wie knorrige Wurzeln
wächst Fels in die Tiefe,
rieselndes Nass.
Verlockende Kühle ruft dich herein.

Weiß getünchter heiliger Stein.
Die Quelle versiegt. Der Göttin Pfand:
Geheimnis des Glaubens
bewahrte die Kräfte
aus uralter Zeit
in heiligen Steinen – Kerzen im Sand.

Beitrag vom 18 Dezember, 2007 (19:05) | Autor: Elvira Surrmann | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 18.

18 Dezember, 2007 (16:55) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 18 Dezember, 2007 (16:55) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Iphigenie lebt

17 Dezember, 2007 (23:45) | | tage-bau | Kommentieren

Mein Bruder liegt im Wüstensand verschollen,
den Kopf zerschmettert, seine Haut verbrannt.
Er hätte seine Feinde töten sollen,
er führte Krieg, doch mit vertauschten Rollen,
starb namenlos und unbekannt.

Oh, gebt mir Felsen,
genug für sein Leid!
Für ewige Ruhe
im steinernen Kleid.

Mein Bruder liegt im Birkenwald begraben,
zerfetzt sein Körper, sein Gesicht entstellt,
hoch über ihm ein Schwarm krächzender Raben,
die Waffe neben sich, die sie ihm gaben,
ein toter Blick, der still zerfällt.

Oh, gebt mir Erde,
genug für sein Leid!
Für ewige Ruhe
im irdenen Kleid.

Die Schwester liegt ertränkt im tiefen Meer.
Der Schrei des Entsetzens verwehte im Wind.
Die Augen spülten die Wellen leer,
das dunkle Haar, sie bindet’s nie mehr,
weil die Schleier verloren sind.

Oh, gebt mit Tränen,
genug für ihr Leid!
Für ewige Ruhe
Im nassen Kleid.

Beitrag vom 17 Dezember, 2007 (23:45) | Autor: Elvira Surrmann | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Der Klops vom Montag

17 Dezember, 2007 (22:30) | | schrieb im tage-bau: | Kommentieren

Warme, weiche Hände,
liebevoll geformt, behände, als stünde ein Rekord zu brechen an,
begann in Windeseile, sich ein Leib zu modellieren.
Viele weitere folgten ihm und irgendwann war wenig Platz im Gral.
Von oben tat es drängelnd drücken,
traten Einige einigen in den Rücken, stemmten sich andere Andren auf die Schultern
und manche gingen gar über Kopf.
Ein armer Tropf war das, der da der Erste war.
Ganz klar war er nun platt, der Hunger satt. Wer war hier nur zum essen da?

Ein Bett aus heißem Fett brachte die ersehnte Farbe.
Es knisterte und spritzte.
Jeder, neben ihm der Helle, hinter ihm der Schnelle, jeder schwitzte
und die Stimmung war gelassen.
Nörgelei und Einheitsbrei ließ er nicht zu, ja, tat er hassen.
Für ein Gusto a la Carte, sollte man von solchen Dingen lassen.
Sonst misslingt der Braten, brennt womöglich an und stinkt.
Wenn erst Gerüche dieser Art in Feine Nasen dringen,
wird dem besten Koch und Köchin
Wohlgenuss nicht mehr gelingen und er kann,
sie kann es auch,
das gute Fleisch zur Tonne bringen.

Wach, doch aber ach, noch nicht ganz ausgeschlafen,
purzelten Allemann, haste was kannste, sein Nachbar voran, in die Schale.
Weiter unten war das ganz schön eng.
Auf wundersame Weise überholte er im Flug genug von seinesgleichen
und es mussten einige dem Einen weichen, nämlich ihm,
der nun zu aller unterst lag.
Auf ihm die Last von vielen Kilo Mett, die ihm die Sicht nach draußen stahlen,
fand er nicht besonders nett und wurde bockig.
»Ich mag mich nicht bewegen.«
Psss. Puh. Zsss.
»Ich mag mich nicht verkaufen und kauen, verdauen lassen!«
dachte er und wer die alle waren, sich so aufzuspielen?
Die Vielen, die alle über ihm plagen.

Die Kunden kamen und namenlos einen nach dem anderen mit fort.
Sie mundeten dem Einen gleich, dem Anderen später,
hier oder anderenorts.
Nur einer, der blieb liegen. Obgleich er der Erste war.
Liebevollen Händen verdankte er sein Leib
und frischer Hitze, sein Krustenkleid.
So lag er denn, wenn er noch blieb,
in dem Gefäß für ein paar Stunden.
War’s ihm gar nicht mehr so lieb,
allein zu liegen, dachte er und wer die alle waren, sich so aufzuspielen?
Die Vielen, die nun alle fort, verletzten ihn.
Obgleich sie allesamt nur je ein Klumpen Fleisch
und damit alle gleich waren,
würde er vergessen werden.

Am nächsten Tag
lag immer noch der kleine Kerl in seiner Schale.
Das Fatale am Finale?
Dieselben »lieben« Hände,
die ihm einst das Leben formten,
schmissen ihn,
den Klops vom Montag,
nun,
da Dienstag,
weg!

Beitrag vom 17 Dezember, 2007 (22:30) | Autor: Nico Fuchs | Rubrik: schrieb im tage-bau: | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 17.

17 Dezember, 2007 (18:42) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 17 Dezember, 2007 (18:42) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


The Garden V

17 Dezember, 2007 (18:38) | | tage-bau | Kommentieren

A little disappointed, I back out of the pool with the upsized life well,
come up to the some further and higher terrace and
find to a deeper corner of the garden.

Beitrag vom 17 Dezember, 2007 (18:38) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


[bdn 42] Weihnachtsgeschichte

16 Dezember, 2007 (22:32) | | tage-bau | Kommentieren

Es ragen kahle Äste starr ins Grau
Des Wolkenhimmels, zeichnen schwarze Striche.
Es ist, als ob ein Tag dem andern gliche,
Und es zerfließt die Zeit ins Ungenau.

Die Kälte rötet Wangen und führt Stiche,
Sie färbt die hellen Nasen rosablau.
Es löst sich tief im Innern mancher Stau.
Und mancher kommt dem Wahnsinn auf die Schliche,

Den man die Weihnacht nennt und gern missbraucht,
Um schnell noch seine Scheibe sich zu schneiden.
Der weiße Hauch, der aus den Mündern raucht,

Kann zwischen Lug und Trug kaum unterscheiden:
Man merkt, wie Stress und das Gehetze schlaucht;
Man will sich bessern; man kann sich nicht leiden.

Beitrag vom 16 Dezember, 2007 (22:32) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 16.

16 Dezember, 2007 (20:13) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 16 Dezember, 2007 (20:13) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Jwd’s Standstill.

16 Dezember, 2007 (20:11) | | terrere est humanum? | Kommentieren

Without me
Put feather to paper
Squeeze the word
In the measure of all things
War is war
And always win
In vain

(C) Kathrin Drescher

Beitrag vom 16 Dezember, 2007 (20:11) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: terrere est humanum? | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 15.

15 Dezember, 2007 (20:51) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 15 Dezember, 2007 (20:51) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


[bdn 42] Wort.salat.ökonomie

15 Dezember, 2007 (18:43) | | tage-bau | Kommentieren

Ich wende mich zur Aktiv.seite
Und trage meine Zahlen vor
Addiere Sinn und Zins zu Summen
Und feile mir mein Soll zurecht

Anschließend suche ich das Haben
Und gebe Plan was auf Ver.lust
Um um.zu.rubeln nach akonto
Was degressiv scheint oder leer

Dann rücke ich die Zahl gerade
Und wähle mir ein Window.dress
Ich zapfe die Rendite passiv
Und werfe Saldi in die Luft

Was soll die Wendung ins Liquide
Die Buchung sucht den Bulle.n.bär
Noch gestern legt“ ich an in Kursen
Die Welt.er.klärung oder mehr

Hart greif“ ich neben die Schatulle
Das Bänke.r.drücken bricht mein Kreuz
Un.summen substrahiert in Renten
Ich schreibe jetzt mich selber ab

Beitrag vom 15 Dezember, 2007 (18:43) | Autor: Walther | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


drei Sätze

15 Dezember, 2007 (12:51) | | tage-bau | Kommentieren

schreibe mich in eine Wolke ein.
aus dem Wald ruft ein Kuckuck.
und das Leben geht einfach weiter.

Beitrag vom 15 Dezember, 2007 (12:51) | Autor: Mone Hartman | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 14.

14 Dezember, 2007 (20:47) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 14 Dezember, 2007 (20:47) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


The Garden IV

14 Dezember, 2007 (20:36) | | tage-bau | Kommentieren


The water from the blood well springs alive and kicking towards me.
Then it runs on the bright red staged trace in a fixed pool.

Beitrag vom 14 Dezember, 2007 (20:36) | Autor: Kathrin Drescher | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


stille tage

14 Dezember, 2007 (19:10) | | tage-bau | Kommentieren

stille tage –
ein herzhafter nieser
vorm großen gong

Beitrag vom 14 Dezember, 2007 (19:10) | Autor: Sylvia Hagenbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


Adventskalender 13.

13 Dezember, 2007 (21:27) | | tage-bau | Kommentieren

Der Anfang einer Weihnachtsgeschichte:

Beitrag vom 13 Dezember, 2007 (21:27) | Autor: Niko Burbach | Rubrik: tage-bau | Beitrag drucken Beitrag drucken | Kommentieren


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